Die Politik liegt ihnen im Blut

Vergangene Woche wurde Christine Aschbacher aus Wundschuh von Präsident Alexander Van der Bellen als neue Ministerin angelobt.
5Bilder
  • Vergangene Woche wurde Christine Aschbacher aus Wundschuh von Präsident Alexander Van der Bellen als neue Ministerin angelobt.
  • Foto: BKA/Dragan Tatic
  • hochgeladen von Alois Lipp

Barbara Walch und Christine Aschbacher aus Wundschuh zeigen, wie weibliche Politik funktioniert.

Der Vater war umtriebiger Kommunalpolitiker und Bürgermeister von Neudorf ob Wildon, Tochter Barbara Walch ist seit dem Vorjahr Bürgermeisterin von Wundschuh, und seit vergangener Woche ist ihre jüngere Schwester Christine Aschbacher Ministerin für Arbeit, Familie und Jugend.

Offen und hemdsärmelig

Sind das die passenden Ressorts? "Das ist mehr als perfekt. Sie kommt mitten aus dem Leben, ist bodenständig. Sie lebt in genau der familiären Situation, aus der heraus noch einige Dinge in puncto Erleichterung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf erarbeitet werden sollten", sieht die ältere Schwester das Ministerium perfekt zugeschnitten auf Aschbacher. Aber war dieser politische Weg immer vorgezeichnet? "Aufgewachsen in einer Familie, in der politische Themen nie Fremdland waren, gibt es im Umgang damit keine Berührungsängste. Zu gestalten, mitzuwirken, Entscheidungen zum Wohle der Allgemeinheit zu treffen, sind meine Motivationsgründe, mich politisch zu engagieren", sagt Walch. "Wie meine Schwester gehe ich offen und hemdsärmelig an die Dinge heran", ergänzt die Bürgermeisterin, die, wie ihre Schwester, Mutter mehrerer Kinder ist. Wie lassen sich Politik und Familie vereinbaren? "Es ist auch in dieser Tätigkeit, so wie in allen anderen Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind, eine riesengroße Herausforderung, den Spagat zwischen Familie und Beruf zu schaffen. So weiß ich aus eigener Erfahrung, vor welchen Hürden arbeitstätige Mütter stehen." Die Überraschung über die Minister-Nominierung war in der ganzen Familie groß. "Natürlich waren auch wir überrascht. Nun wird diese enorm verantwortungsvolle Aufgabe voller Freude realisiert, die Familie steht zu 1.000 Prozent hinter ihr", freut sich Wundschuhs Ortschefin. Und wann wird die Schwester zum offiziellen Besuch in den Ort kommen? "Wundschuh ist ihre Heimat, und ich bin mir sicher, dass sie Wundschuh ganz offiziell besuchen, aber auch in inoffizieller Mission anzutreffen sein wird."

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen