Grundstück bleibt Streitthema

Schlagzeilen überschlagen sich. Im Mittelpunkt des politischen Interesses steht in Feldbach ganz klar der Grundstücksverkauf.
  • Schlagzeilen überschlagen sich. Im Mittelpunkt des politischen Interesses steht in Feldbach ganz klar der Grundstücksverkauf.
  • hochgeladen von Markus Kopcsandi

Wirbel um Grundstücksverkauf in der Europastraße geht weiter.

Die Mitteilungsblätter der SPÖ und ÖVP Feldbach drehen sich um ein Thema: den Zwist um ein rund 14.500 Quadratmeter großes Grundstück der Stadtgemeinde in der Europastraße, das zum Zwecke von Betriebsansiedlungen vorgesehen ist. Der Verkauf an Interessenten Heinz Ramert scheiterte vor Kurzem anhand der nicht vorhandenen nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit im Gemeinderat. Die ÖVP unter Vizebürgermeister Christian Ortauf verweigerte die Zusage mit der Argumentation, dass Bürgermeister Kurt Deutschmann kein konkretes Konzept vorgelegt habe, dass die mit dem Grundstück verbundene spezielle Wirtschaftsförderung von 184.000 Euro rechtfertige.
„Wir müssen größeren Schaden von der Stadtgemeinde abwenden und geben der ÖVP noch einmal die Möglichkeit, den Wirtschaftsstandort nicht in Frage zu stellen“, stellt Deutschmann den Verkauf bei der kommenden Gemeinderatssitzung erneut auf die Tagesordnung. „Jedes konkrete Projekt kann nach wie vor umgesetzt werden. Dazu braucht es konkrete Unterlagen und einen Zeitplan“, nennt Ortauf seine Vorgaben für eine Zustimmung.
Er bringt mit Unternehmer Gerhard Schauperl einen weiteren Interessenten ins Spiel. „Diplomingenieur Schauperl hat mir mitgeteilt, dass er mit dem Bürgermeister in den letzten zwei Jahren des Öfteren in Kontakt gewesen wäre. Die Gespräche dazu endeten im letzten Oktober, als ihm vom Bürgermeister mitgeteilt wurde, dass das Thema gelaufen sei. Behandelt wurde das Thema erst in einer Gemeinderatssitzung im Dezember.“
Dazu Deutschmann: „Herr Schauperl wollte einen Teil eines Grundstücks kaufen. Ich habe ihm das Grundstück zwei Mal zur Gänze angeboten – das hat er abgelehnt. Im September hat Heinz Ramert Interesse an der Gesamtfläche geäußert. Als dann im Oktober Gerhard Schauperl doch das ganze Grundstück kaufen wollte, habe ich abgelehnt, weil ich es Heinz Ramert versprochen hatte.“

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