Mehr Platz für das Zentrum von Fehring

Die 3D-Visualisierung des neuen Fehringer Hauptplatzes kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
  • Die 3D-Visualisierung des neuen Fehringer Hauptplatzes kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
  • hochgeladen von Heimo Potzinger

Der Finanzkrise zum Trotz und der Sparpolitik zum Dank bauen die Fehringer ihren Hauptplatz um.

Während in anderen Gemeinden im kommenden Jahr der Geldhahn wohl zugedreht bleibt, wird in Fehring kräftig investiert. Anfang nächsten Jahres will Bürgermeister Johann Winkelmaier die Sanierung des Hauptplatzes in Angriff nehmen. Sechs Jahre sind seit Abschluss der ersten Bauphase vergangen. Nun kehren die Baufahrzeuge zurück. 900.000 Euro hat die Stadtgemeinde auf der hohen Kante.
Anders als in den übrigen steirischen Gemeinden werden in Fehring Sparpakte auf- statt zugeschnürt. Fünf Jahre lang sind Fördermittel des Landes direkt in den Sparstrumpf geflossen. 500.000 Euro plus 400.000 aus dem EVU-Verkauf, die vorsorglich für die Neugestaltung des Hauptplatzes auf die Seite gelegt wurden, liegen jetzt unterm Christbaum. Schon im August des nächsten Jahres sollen – rechtzeitig zu Beginn der 30. Fehringer Weintage – die Arbeiten auf der 6.000 Quadratmeter großen Baustelle im Zentrum von Fehring abgeschlossen sein.

Hauptplatz zum Verweilen

In einer Bürgerversammlung gaben Winkelmaier und Werner Flisar vom Planungsbüro „Team Depisch“ einen Einblick in Architektur, Funktionalität und Infrastruktur des neuen Hauptplatzes. Auf dem offenen Platz mit Nord-Süd-Durchblick werden die Mariensäule und das Kriegerdenkmal in Szene gesetzt. Gemeinsam mit der alten Föhre bilden sie die markanten Punkte des Hauptplatzes. Ein Busterminal mit einer überdachten Fläche von 120 Quadratmetern, ein Spielplatz, Grün- und Ruheflächen, eine E-Bike-Tankstelle und Schanigärten sollen zum Verweilen einladen. Auch was die Abstellplätze betrifft, hat das achtköpfige Planungsteam – bestehend aus den Bauingenieuren und Gemeindeverantwortlichen – den ursprünglichen Entwurf gemäß den Wünschen von Anrainern und Gewerbetreibenden leicht abgeändert. Die Parkfläche wurde um 25 bis 30 Prozent vergrößert. Sämtliche Strom-, Wasser- und Kanalanschlüsse werden erneuert. Auch die Oberflächenentwässerung soll künftig besser klappen.
Begonnen wird mit den Bauarbeiten beim „Winkler-Eck“ im Norden. Der Hauptplatz bleibt während aller vier Bauabschnitte befahrbar.


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