Welttag der Religionen
Welttag der Religionen-Hat er seinen Zweck erfüllt?

Weltreligionen

Am 16.01.2022 ist der Welttag der Religionen. Zu welchem Zweck wurde dieser Welttag der Religionen ins Leben gerufen? Was versteht man eigentlich unter Religion?

Das Wort Religion leitet sich von dem lateinischen Begriff “religio“ her, der unter anderem mit “Ehrfurcht“ oder „Gottesfurcht“ übersetzt werden kann. Religiöse Menschen sehen in ihrem Glauben etwas, das ihrem Leben Sinn verleiht, ihnen in der Welt Orientierung bietet und sie die Zusammenhänge des Daseins besser verstehen lässt.
Rund um die Erde kann man beobachten, dass Religionen das Leben von Millionen Menschen – vielleicht auch das eigene – beeinflussen.
Andererseits gibt es Millionen, die sich weder zu einer Religion noch zu
irgendeiner Art Glauben an einen Gott bekennen. Sie sind Atheisten.
Wieder andere sind Agnostiker und glauben, die Existenz eines Gottes sei nicht beweisbar.

Warum brauchte es für diese ganzen Religionen und Ideologien einen Welttag der Religionen? Wann entstand er und was war sein Zweck?

1950 führten Anhänger der Bahāʾī-Gemeinde in den USA den Weltreligionstag ein. Dieser Aktionstag sollte die Gemeinsamkeiten der Weltreligionen betonen. Die mittlerweile weltweiten Zusammentreffen sollen dem vereinten Kampf für eine bessere Welt dienen und zum Weltfrieden führen.

Konnte der Welttag der Religionen in den vergangenen 70 Jahren
seinen Zweck erfüllen?

Die Bilanz fällt ernüchternd aus. Das Interesse der Menschen an Religion sinkt stetig, was auch deren Einfluss immer weiter reduziert. Kirchenaustritte nehmen zu. Vielerorts ist ein starker Werteverfall zu beobachten und der angestrebte Weltfrieden ist auch nicht in Sicht. Ist es realistisch zu glauben, dass Weltfrieden durch gemeinsame Bemühungen aller
Religionen erreicht werden kann?

Beteiligen sich alle Religionen an diesem Welttag?

Es gibt eine Religion, die sich nicht am Welttag der Religionen beteiligt, deren Mitglieder jedoch trotzdem davon überzeugt sind, dass Weltfrieden möglich ist. Die Rede ist von Jehovas Zeugen.
Schon durch ihren Namen weisen sie auf ihren Auftrag hin, nämlich Zeugnis für den Namen Gottes, Jehova (wie er in den Urschriften der
Heiligen Schrift zu finden ist) abzulegen. Da sie nach dem Vorbild der
Urchristen organisiert sind, akzeptieren sie nur die Bibel als Autorität. Um dem möglichst genau zu entsprechen, haben sie die Bibel aus den
Ursprachen bis heute in 210 Sprachen ganz oder zumindest teilweise übersetzt und weltweit verbreitet. Ein besonderes Merkmal ihrer
Übersetzung ist, dass der Name Gottes, Jehova, wieder an allen Stellen
eingesetzt wurde, an denen er in den Urschriften stand.

Warum beteiligen sich Jehovas Zeugen nicht am Welttag der Religionen?

Weil sie überzeugt sind, dass Weltfrieden nur durch Jesus Christus
herbeigeführt werden wird und nicht durch die Anstrengungen verschiedener Religionen. Die Grundlage dafür findet man im Mustergebet von
Jesus, wo er seine Nachfolger lehrte, um das Kommen des Reiches
Gottes zu beten. In Übereinstimmung mit diesem Gebet bemühen sie sich schon heute, dem Gebot Jesu aus dem Johannesevangelium nachzukommen:

„Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander! So wie ich euch geliebt habe, sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr Liebe zueinander habt.“

Woran kann man diese Liebe erkennen?

In der Gemeinschaft von Jehovas Zeugen ist ein liebevoller Zusammenhalt aller Rassen und Gesellschaftsschichten zu bemerken. Wie? Sie kümmern sich liebevoll umeinander und sind beispielsweise bei
Katastrophen weltweit immer unter den ersten vor Ort um den
Mitgliedern ihrer Gemeinde, aber auch anderen, zu helfen.
Globale Bemühungen für Frieden sind wenig erfolgreich. Dagegen haben Jehovas Zeugen schon heute sowohl inneren Frieden als auch Frieden innerhalb ihrer weltweiten Gemeinschaft gefunden.

Seit Corona scheinen sie aber aus unserem Umfeld verschwunden zu sein. Wo sind sie?
Um ihre eigene und die Gesundheit ihrer Mitmenschen zu schützen,
führen sie ihre Zusammenkünfte nun virtuell via Videokonferenzen durch. Anstatt die Menschen zu Hause zu besuchen, nutzen sie nun andere Möglichkeiten wie zum Beispiel Briefe oder Telefonate.

Warum den Welttag der Religionen nicht einmal zum Anlass nehmen, um sich mit seinem eigenen Glauben auseinander zu setzen? Praktischerweise fällt dieser Tag auf einen Sonntag – für die meisten ein freier Tag, der genug Gelegenheit bieten kann, um über sich und seinen
Glauben nachzudenken. Nützliche Tipps dazu finden Sie, wenn Sie auf der Internetseite www.jw.org im Suchfeld „Religion“ eingeben. Probieren Sie es doch einfach einmal aus.

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