Das Glück ist halt ein Vogerl

David Satler – hier im Kopfballduell mit Ex-Fehringer Björn Degenkolb (l.) – war einmal mehr der Stärkste im Fehring-Dress.
  • David Satler – hier im Kopfballduell mit Ex-Fehringer Björn Degenkolb (l.) – war einmal mehr der Stärkste im Fehring-Dress.
  • hochgeladen von Heimo Potzinger

Fehring und St. Anna trennten sich 3:3. Auch das Glück brachte
keine Entscheidung.

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten Spieler und Fans in der Schlussphase des Schützenfestivals in Fehring. Auf das heiße Freudentänzchen der Gastgeber kurz vor dem Ende der torreichen Partie folgte doch noch die kalte Dusche. Ein umstrittener Ausgleichstreffer zum 3:3-Endstand läutete eine „Nachspielzeit“ ein. Die heftigen Reklamationen der Fehringer nach dem Schlusspfiff waren verständlich, änderten aber freilich nichts mehr am Resultat. Tabellennachzügler St. Anna am Aigen darf mit dem glücklichen Punktgewinn zufrieden sein. Fehring hingegen verpasste den zwischenzeitlichen Sprung an die Spitze.

Die Banane vor der Pause

Alles der Reihe nach: 650 Fans pilgerten zum Oberligaauftakt in die Fehringer Arena und sorgten für eine großartige Derbykulisse. Den allerfeinsten Leckerbissen bekamen die Fußballhungrigen nach der langen Fastenzeit zwar nicht serviert, dafür aber Tore am Fließband. Postwendend auf das Eigentor von Sandro Lindner, der eine scharfe Hereingabe von Daniel Grandl unglücklich in den eigenen Kasten spitzelte, gelang Matthias Heuberger nach Flanke von Haris Cerkic per Kopf der Ausgleichstreffer. Die Truppe von Klaus Genser blieb am Drücker und durfte kurz vor der Pause quasi die Früchte ernten: Nach „Banane“ von Felix Glanz von der Sechzehnermarke zappelte die „Frucht“ zur doch verdienten 2:1-Halbzeitführung im Netz.
Die Fehringer kamen bissiger aus der Kabine und suchten die frühe Entscheidung. Doch genau in der Drangperiode der Hausherren gelang den Gästen der Ausgleich – eigentlich aus dem Nichts. Die Fehringer Hintermannschaft bekam den Ball nicht weg und Daniel Grandl – an diesem Abend der Stärkste in der Elf von Helmut Jauk – stocherte die Kugel über die Linie.
Das glücklichere Ende einer verrückten Partie hatten nach einem Tausendguldenschuss ins Kreuzeck von Stefan Wenter dann fast die Fehringer für sich – aber eben nur fast. Den sechsten Treffer des Spiels erzielte Thomas List aus eindeutiger Abseitsposition. Das Glück ist bekanntlich ein Vogerl.

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