Erster Top-Ten Platz in einem Ironman-Rennen

Bei Temperaturen jenseits von 30 Grad ging's auf dem Rad über 90km
  • Bei Temperaturen jenseits von 30 Grad ging's auf dem Rad über 90km
  • Foto: Asiatri
  • hochgeladen von RTT Passail

Nach dem Artikel über das Trainingslager des Profitriathleten Christoph Schlagbauer auf den Philippinen, in dem auch zwei Bewerbe über die Halbironman-Distanz (1,9km Schwimmen, 90km Radfahren, 21km Laufen) angekündigt wurden, gibt es nun die Auflösung wie diese ausgegangen sind.

Den Start bei der Challenge Philippines am 21. Feburar musste der 25-Jährige krankheitsbedingt leider absagen und musste daraufhin auch noch einige Tage im Bett verbringen. Die eine Woche Vorbereitung, die ihm dann bis zum Ironman 70.3 Philippines am 8. März noch blieb, wollte er mit einigem an Training gut nutzen, was aber bei einer Radeinheit in der Rennwoche, in der es durchgehend an die 35 Grad hatte, mit einem Hitzschlag endete. „40 Fieber und völlige Magenentleerung - ich hatte die Finger schon auf der Notruftaste, nachdem ich fast nicht mehr gehen konnte. Das hat mich nicht nur physisch angeknackst, sondern auch psychisch extrem getroffen, nachdem ich hier schon mit einigen Problemen zu kämpfen hatte“, schrieb der Athlet des RTT-Passail auf seiner Homepage.

Er konnte sich die Tage darauf jedoch sehr gut erholen und auch die Kohlehydratspeicher im Körper wieder angemessen füllen, um das Rennen starten zu können. „Bei der Pressekonferenz vor dem Rennen wurde ich gefragt, wer denn hier meine größten Gegner seien. Darauf konnte ich nur lachen und sagen: Ich selbst – Starten und Finishen ist mein Ziel für das Rennen“, schmunzelte er.

Mit einem konstanten und fehlerfreien Rennen schaffte es der Mortantscher dann sogar auf den 8. Gesamtrang, was den 7. Rang in der Profiklasse bedeutete: „Ich bin über dieses Ergebnis sowas von glücklich. Ich war nicht besonders schnell und habe auf den Sieger mehr Zeit verloren als mir lieb ist. Aber da ich in gleichmäßiges Rennen gemacht habe, hat es mich bei den harten Bedingungen durch Einbrüche und Aufgaben anderer nach vorne gespült. Einfach ein sensationelles Rennen unter diesen Umständen.“

Damit blickt er nun positiv auf eine gute Saison, welche mit dem nächsten größeren Rennen beim Mürzman Extrem Duathlon in den Bergen zwischen Mürzzuschlag und Mariazell fortgesetzt wird.

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