Bauernbund zwischen parlamentarischer und regionaler Wirklichkeit

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Themen wie Konsumverhalten und Almflächenfeststellung, Bienensterben und das neue Weingesetz beschäftigten die Funktionäre bei der Bezirksklausur der Freiheitlichen Bauernschaft Bezirk LEIBNITZ nachhaltig. "Bedauerlich, dass das Thema ´Bauernhof als Arbeitsplatz´ seitens der schwarzen Bauernvertreter noch immer zu wenig entsprechende Aufwertung erfährt." ist man sich einig. Jüngstes Beispiel ist der eingebrachte Antrag der FPÖ bezüglich einer Wiedereinführung der Pauschalierung für Obstbauern, welcher von den Bauernbundgranden im Parlament vom Tisch gewischt wurde. Sorgen bereitet FB-Obmann Cramer die Definition des Almflächenausmaßes. Vorschlägen zwischen „Almflächenausmaß nachvollziehbar“ und „Almflächenausmaß nicht nachvollziehbar“ zu unterscheiden, kann Cramer einiges abgewinnen. NAbg Riemer: „Die Invekos –GIS Verordnung ist so zu gestalten, dass es zu keinen Benachteiligungen von Hutweiden und Almen kommt. Außerdem müssten die Prüfkriterien der AMA über die ganze Periode halten. Schließlich geht es um unzählige bäuerliche Unternehmungen, die durch zweifelhafte Rückforderungen schwer beeinträchtigt bis zur Vernichtung ihrer Betriebe existentiell bedroht werden. Und damit fallen mit jedem Bauern durchschnittlich 3 Arbeitsplätze weg.“
Kritik kommt von Riemer auch hinsichtlich des seit Jahren diskutierten Bienensterbens und des damit verbundenen Verbotes der Neonicotinoide. Vom Landwirtschaftsausschuss in einen Unterausschuss verbannt, von unzähligen Experten als gefährlich definiert, hat Österreich in der EU letzte Woche trotzdem gegen ein Verbot gestimmt. Auch die Wassersituation im Bezirk stimmt nachdenklich. Cramer: „Lösungen sind erforderlich - ohne Bauern und Bevölkerung auseinanderzudividieren. Und das neue Weingesetz? Mit Getöse angekündigt, gibt es bis dato kein Ergebnis.“

Autor:

Kathi Almer aus Graz-Umgebung

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