Berufswelt der Jugend

Thomas Heuberger  (l.), Leiter der WK-Regionalstelle Südost, mit Obleuten Petra Brandweiner-Schrott und Günther Stangl.
  • Thomas Heuberger (l.), Leiter der WK-Regionalstelle Südost, mit Obleuten Petra Brandweiner-Schrott und Günther Stangl.
  • hochgeladen von Ulrike Kiedl-Gölles

Eine Jugendstudie der Wirtschaftskammer zeigt dringenden Handlungsbedarf auf.

Aufgrund des drohenden Facharbeitermangels hat die Wirtschaftskammer Steiermark eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun in der Regionalstelle Südost in Feldbach präsentiert wurden. 624 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 24 Jahren wurden zu Schulbildung, Berufsausbildung und Berufswahl befragt.
„Der Facharbeitermangel ist nicht nur ein Schlagwort“, zeigte sich Regionalstellenobmann Günther Stangl besorgt. Einerseits werde es durch die demografische Entwicklung weniger Jugendliche bis 14 Jahre geben – mit Ausnahme des Großraumes Graz und des Bezirkes Fürstenfeld – andererseits gerate die Lehre gegenüber der schulischen Ausbildung zusehends ins Hintertreffen. Stangl fordert eine einfachere bzw. durchlässigere Verbindung einer Lehre mit einer höheren Ausbildung. Obmann-Stellvertreterin Petra Brandweiner-Schrott legt den Fokus auf die neunte Schulstufe: „Hier sollen Bildungsstandards in den Kernfächern erreicht werden sowie Politische Bildung und wirtschaftliches Basiswissen verstärkt einfließen.“
Man müsse die Jugendlichen auch an die Fülle der Lehrberufe heranführen, betonte Thomas Heuberger, Leiter der Regionalstelle Südost, und diese attraktiver machen. „Wir müssen das Bildungssystem in die Region bringen und verstärkt Fortbildungskurse sowie Matura-Kurse anbieten.“ Lehre mit Matura sei jedoch nur für wenige Lehrlinge ein Thema.

Auszüge aus der WK-Jugendstudie
Demografie: 2015 fehlen im Vergleich zu 2010 mehr als 3.500 Jugendliche bis 14 Jahre. Berufsentscheidung: 70,8 Prozent treffen die Wahl noch in der Pflichtschulzeit. 85,9 Prozent gaben an, dass die Familie mitentscheide. Lehrberufe: Von 137 Lehrberufen wurden nur drei spontan genannt.
Vor- und Nachteile: angeführt wurden eigenes Geld, aber u.a. niedriges Ausbildungsniveau, geringe Karrierechancen, geringer Verdienst.

Autor:

Ulrike Kiedl-Gölles aus Südoststeiermark

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