Damit der Gutschein nicht trügt

In den meisten Fällen zeigen sich Unternehmer beim Umtauschgeschäft kulant.
  • In den meisten Fällen zeigen sich Unternehmer beim Umtauschgeschäft kulant.
  • hochgeladen von Heimo Potzinger

AK-Expertin verrät, wie man bei Ein- und Umtausch nicht über den Ladentisch gezogen wird.

Nach dem Rummel vor Weihnachten strömen die Menschenmassen in die Geschäfte zurück. In vielen Fällen hat das Christkind danebengegriffen. Nach dem Kaufrausch vor ein paar Tagen befinden sich die Kunden jetzt im Umtauschfieber. Damit die „Shoppingtour“ nicht erneut zum Reinfall wird, hat sich die WOCHE bei den Experten der Arbeiterkammer Steiermark nach Tipps für den Umtausch und fürs Einlösen von Gutscheinen erkundigt.
Der eine oder andere wird an der Kassa wohl sein blaues Wunder erleben. Es gibt nämlich kein gesetzlich fixiertes Umtauschrecht. Wer also eine Abfuhr vermeiden möchte, sollte sich tunlichst ins Gedächtnis rufen, dass wie so oft der Ton die Musik macht. Allerdings tauschen viele Unternehmer die Geschenke freiwillig aus. Vor allem der Textilhandel zeigt sich in den meisten Fällen kulant. „Die meisten Unternehmer sind großzügig und werben sogar damit, dass Geschenke umgetauscht werden können“, weiß Bettina Schrittwieser, Leiterin der Konsumentenschutzabteilung der Arbeiterkammer Steiermark in Graz. In jedem Fall aber empfehle es sich, Rechnung, Verpackung und Preisetikett aufzubewahren. Auf dem Kassenbon können Recht auf Umtausch und die Fristen dafür vermerkt sein. „Umtauschen bedeutet allerdings lediglich das Eintauschen einer Ware gegen eine andere. Wer sein Geld zurückhaben möchte, muss mit dem Unternehmer ein Rückgaberecht ausverhandelt haben.“

Gutscheine haben Ablaufdatum

Genauso wenig Bares gibt es in der Regel für Gutscheine. Auch wenn die gewählte Ware günstiger ist als der Wert des Gutscheines, ist der Unternehmer nicht verpflichtet, den Restbetrag auszubezahlen. Meist gibt es dafür abermals einen Gutschein. Aber Vorsicht: Gutscheine haben ein Ablaufdatum. In den meisten Fällen gelten sie ein Jahr. „Die Befristung kann natürlich nur so lauten, dass die Gutscheine praktisch einlösbar sind“, so Schrittwieser. Droht die Frist abzulaufen, sollte man sie verlängern lassen. Sind auf dem Gutschein allerdings keine Fristen vermerkt, ist er 30 Jahre lang gültig. Grundsätzlich aber rät Schrittwieser: „Gutschein so schnell wie möglich einlösen!“

Autor:

Heimo Potzinger aus Südoststeiermark

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