Die Auto-Zukunft wird autonom

Horst Bischof (TU), Eibinger-Miedl, ALP.Lab-GF Thomas Zach
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Das Konsortium aus Magna Steyr, AVL, Virtual Vehicle, Joanneum Research und TU Graz gibt es bereits seit Mai 2017. Am Freitag wurde im Beisein von Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl daraus die ALP.Lab GmbH. Über 30 weitere Partner, wie die ASFINAG, unterstützen das erste Testzentrum für automatisiertes Fahren.

Teststrecken in der Steiermark

Als Geschäftsführer der ALP.Lab GmbH fungiert ab sofort Thomas Zach. "Autonomes Fahren kann wesentlich dazu beitragen, die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Bis es so weit ist, müssen automatisierte Fahrsysteme in großem Stil entwickelt und intensiven Tests unterzogen werden", sagt Zach. Diese Tests werden neben privaten Teststrecken von Magna und AVL auch auf der A2 zwischen Graz-West und Laßnitzhöhe absolviert. Für Tests in den Wintermonaten gibt es eine Kooperation mit dem Lungauring und dem Red Bull Ring. Die Teststrecke von St. Michael bis zum Grenzübergang nach Slowenien an der A9 befindet sich ebenso in Vorbereitung wie Streckenabschnitte im Grazer Stadtverkehr. Die öffentliche Teststrecke wurde von der Asfinag mit umfangreicher Sensorik ausgestattet.

Datenauswertung zur Verbesserung des autonomen Fahrens

Die gewonnenen Daten werden in einem gemeinsamen Server gebündelt und ausgewertet. Sicherheit hat dabei oberste Priorität. "Bevor selbstfahrende Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen erprobt werden dürfen, müssen ausreichende Testkilometer auf ausgewählten Strecken bzw. in Labors absolviert werden. Während jeder Testfahrt sitzt ein speziell geschulter Lenker im Fahrzeug, der jederzeit in das Geschehen eingreifen kann", so Zach. Der Aufbau des ALP.Lab wird mit 5,6 Millionen Euro vom Infrastrukturministerium gefördert.

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