Premstätten
Investition in die Zukunft

Der größte Saubermacher-Standort für die Manipulation und Behandlung spezieller Abfälle in Premstätten soll erweitert werden.
  • Der größte Saubermacher-Standort für die Manipulation und Behandlung spezieller Abfälle in Premstätten soll erweitert werden.
  • Foto: Saubermacher
  • hochgeladen von Alois Lipp

Modernisierung: Saubermacher investiert am Standort in Premstätten 4,5 Millionen Euro.

Es ist in Zeiten der Krise ein wirtschaftlicher Lichtblick: Bis 2022 modernisiert und erweitert Saubermacher seine Verwertungskapazitäten an seinem Recyclingstandort in Premstätten.

Hightech-Anlage kommt

Errichtet werden eine neue Hightech-Anlage zur Erzeugung von Ersatzbrennstoffen, Hallen für die Aufbereitung mineralischer Abfälle, Speziallager für Batterien und ein neues Lager für Betriebsmittel. Die Investition nehme steigende Anforderungen der Kunden sowie des Klimaschutzes durch technologische Innovationen vorweg, erhöhe die regionale Wertschöpfung und sichere den Standort nachhaltig, heißt es vom Unternehmen. „Die Investitionen schaffen wichtige innerbetriebliche Synergien und sichern bzw. generieren Arbeitsplätze“, sagt Saubermacher-CEO Ralf Mittermayr.
Das freut naturgemäß auch Premstättens Bürgermeister Anton Scherbinek. "Dort sind jetzt schon gut 100 Mitarbeiter beschäftigt. Das ist sehr wichtig für die Gemeinde", so der Ortschef, der betont, dass die Erweiterung auch sicherheitstechnisch wichtig sei. "Im Sinne der neuen Sicherheitsstandards ist es wichtig, dass Saubermacher ausbaut", so Scherbinek.

Emissionsschutz wichtig

Dass der Umweltpionier auch am Standort in Premstätten alle behördlichen Vorgaben und Vorschriften sehr ernst nimmt, sei schon im Unternehmensleitbild so verankert. „Bei sämtlichen Anpassungen achten wir besonders auf Sicherheit und Emissionsschutz durch automatische Brandmelde- und Löschanlagen, Überdachung, Ablufterfassung, flüssigkeitsdichte Ausführungen u.v.m.“, informiert Saubermacher-COO Gerhard Ziehenberger. Geruchsbelästigungen, wie etwa kürzlich nach einem rasch gelöschten Kleinbrand aufgetreten, sollen dadurch verhindert werden. Die 4,5 Millionen Euro teure Investition hat drei Schwerpunkte zum Inhalt. Im Bereich der Verwertung spezieller Flüssigkeiten aus Gewerbe und Industrie wird die in die Jahre gekommene Altanlage vollständig erneuert. Stark steigende Batteriemengen, insbesondere von Lithium-Ionen-Akkus und -Batterien, erfordern die Vergrößerung der bestehenden Lagerkapazitäten. Die neuen Hochsicherheitslager aus Stahlbeton werden mit speziellen Brandschutzeinrichtungen ausgestattet. Und künftig werden im Recyclingzentrum Premstätten auch mineralische Abfälle, wie kontaminierte Böden nach Tankunfällen, aufbereitet. Dazu werden zwei spezielle Bogenhallen errichtet. Der Baustart soll im kommenden Jahr erfolgen.

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