Pflanzenliebhaber, ab nach Grambach

Im Gespräch mit Gartenbau-Unternehmer Oskar Ecker-Eckhofen vor einer Japanischen Hängezierkirsche
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  • Im Gespräch mit Gartenbau-Unternehmer Oskar Ecker-Eckhofen vor einer Japanischen Hängezierkirsche
  • Foto: Alle Fotos: Geopho
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WOCHE: Seit wann gibt es die Baumschule Ecker in Grambach bereits? Erzählen Sie uns etwas über die Geschichte des Unternehmens.
Oskar Ecker-Eckhofen: Den Betrieb gibt es seit 1873. Seit 1906 ist er im Familienbesitz. 1860 waren die Vorfahren bereits in Andritz mit einem anderen Betrieb und haben dann das hier gekauft. Seit 2002 leite ich den Betrieb in vierter Generation und seit 2011 in der Produktion biologisch.
Was steht bei Ihnen im Vordergrund? Welches Produktportfolio bieten Sie an?
Grundsätzlich verkaufen wir alles, was im Garten den Winter überleben kann, davon ein sehr breites Sortiment und große Pflanzen oder Nadel- bzw. Laubhölzer – eigentlich alles, was man in der Gartengestaltung benötigen kann, vorwiegend für Privatkunden. Wir bieten fachlich orientierte Kundenberatung und keine Marketing-Gags. Wir haben ein sehr breites Rosen-Sortiment, alte, traditionelle steirische Obstsorten und neue Beeren-Obsttrends wie Indianer-Banane im Angebot.
Derzeit ist Hochsaison für alle Pflanzenliebhaber. Welche Tipps geben Sie Ihren Kunden mit? Was ist beim Einpflanzen wichtig?
Auf keinen Fall zu tief setzen, das ist einer der häufigsten Fehler. Das Gemüse nicht vor den Eismännern (Anm.: Mitte Mai) aussetzen. Die Zimmerpflanzen, die rausgestellt werden, nicht bei schönem Wetter, sondern bei trübem Wetter rausstellen, damit diese nicht verbrennen.
Was ist heuer besonders gefragt?
Der mediterrane Garten ist der Dauerläufer.
Welche Gefahren für die Pflanzen entstehen durch die immer stärker werdenden Wetterkapriolen?
Für uns ist die lange Trockenheit eher das größere Problem, wobei wir hier einen schweren Lehmboden haben, der das Wasser gut speichert, also ist auch das zu schaffen.
Sie sind mittlerweile auch auf Instagram vertreten. Muss man als Baumschule dem Trend der aktuellen Kommunikation folgen?
In Grenzen, aber doch. Instagram haben wir heuer begonnen, und es wird mehr und mehr, auf Facebook sind wir schon länger vertreten. Instagram betreut eine Mitarbeiterin, die selbst fotografiert.
Sie laden am kommenden Wochenende wieder zum großen Bio-Jungpflanzenmarkt. Was darf man sich dabei erwarten?
Wenn das Wetter schön ist, kommen über 3.000 Besucher, das ist für meine Betriebsgröße schon eine gewaltige Zahl. Verpflegung und über 30 Aussteller aus ganz Österreich warten auf die Besucher. Dabei wird der Betrieb für Autos gesperrt. Es wird zum Beispiel auch vegetarisch gegrillt. Für mich ist es eine Hausmesse für unsere Kunden.

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