"Privat-Logistik war immer mein Baby"

Geschäftsführerin Heike Sommer im WOCHE-Gespräch
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WOCHE: Wie beschreiben Sie jemandem, der Ihren Firmenwortlaut „Sentup“ zum ersten Mal hört, was dieser eigentlich bedeutet?
Heike Sommer: Das ist eine Zusammensetzung aus Send und Setup, was nichts anderes heißt als geliefert und montiert. Im Prinzip sagt es genau aus, was eines unserer Kernprodukte ist. Wir haben verschiedene Segmente. Dort, wo wir nur montieren, dort, wo wir liefern und montieren. Wir werden jetzt aber auch mehr im Transport aktiv werden, nachdem ich das Speditionsgewerbe in die Firma miteingebracht habe.
Seit dem Vorjahr gibt es neben Wien nun auch eine Niederlassung im Cargo Center in Werndorf. Welcher Markt wird von hier aus bedient?
Wir konzentrieren uns auf den österreichischen Markt inklusive der angrenzenden Nachbarländer. Man kann jetzt nicht sagen, von Werndorf wird Steiermark und Kärnten gemacht, sondern wir haben die Aufgabengebiete ein wenig aufgeteilt. Ein Teil wird in Wien, ein Teil in Werndorf gemacht. Grundsätzlich sind beide Standorte für das ganze Gebiet zuständig.
Sie bringen eine Menge Erfahrung in der Speditions- und Logistik-Branche mit. Welches Know-how benötigen Sie davon als neue Geschäftsführerin von Sentup Werndorf?
Diese Privat- oder Zwei-Mann-Logistik war schon immer mein Baby. Das ist mein Steckenpferd seit vielen, vielen Jahren, weil ich einfach der Meinung bin, dass das ein Service ist, das absolut Zukunft hat. In jüngeren Jahren hat man alles selbst gemacht und selbst montiert. Je älter man wird, umso wichtiger wird einem Freizeit. Da ist es gut, dass man solche Partner hat, die einem das abnehmen. Wir gehen mit unserer Interieur-Schiene ja einen Schritt weiter. Wir planen komplette Objekte betreffend die Inneneinrichtung, stellen verschiedene Konzepte vor und organisieren vom Einkauf bis zur Fertigstellung alles.
Genießen Sie beim Komplett-Angebot „Transport und Montage von Möbelstücken“ ein Alleinstellungsmerkmal oder gibt es einen Mitbewerb in der Region?
Es gibt inzwischen schon einen Mitbewerb. Vor vielen, vielen Jahren waren wir fast allein am Markt. Wir wollen uns aber auch dadurch abheben, dass wir nicht nur Transport und Montage machen, sondern auch Komplettlösungen anbieten. Wir organisieren zum Beispiel auch Komplett-Umbauten von Wohnungen.
Wohin soll der Weg mit Sentup und Ihnen gehen? Können Sie uns mittelfristige Ziele nennen?
Wir haben uns einen Expansionskurs gesetzt. Wir haben die Aufgaben aufgeteilt. Ich bin jetzt auch wieder im Verkauf tätig. Der Plan ist, zusätzliche Kunden an Bord zu holen und zusätzliche eigene Teams einzustellen.

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