Rückhaltebecken Andritzbach

Zwei Bürgermeister besiegeln Hochwasserschutz für Andritz und Stattegg: Mag. Siegfried Nagl und Ing. Karl Zimmermann.
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STATTEGG. Eine Überflutung von Hub, Stattegg und Graz-Andritz sollte bald der Vergangenheit angehören. Um sieben Millionen Euro zuzüglich einer Million Grundstücksablösen entsteht in Stattegg in Sportplatznähe ein Rückhaltebecken für 160.000 Kubikmeter Wasser. Ein zweites mit etwas geringerem Fassungsvermögen wird am Höllbach gebaut. Die Kosten teilen sich Bund, Land, Graz und Stattegg. 2013 werden die Bagger anfahren und eine riesige Grube von 200 Meter Länge und knapp zehn Meter Tiefe ausheben. 100.000 Kubikmeter Erdreich werden bewegt, genau dort, wo bei Sturzregen sintflutartig Wassermassen von Rannach und Schöckl herabstürzen, Stattegg überfluten und nach Andritz weiterfließen. In schlimmer Erinnerung ist den Statteggern das Jahrhunderthochwasser von 2005, aber auch in den letzten Jahren glich der Sportplatz bei anhaltenden Regengüssen mehrmals einem Badesee. Damit wird spätestens 2017 Schluss sein. Nach Vorstellung der Planer soll das Rückhaltebecken gut in die Landschaft integriert werden. „Wir wollen den Damm bewirtschaften und die Krone begehbar machen“, so die Vorstellung von Statteggs Bgm. Karl Zimmermann. Begleitend wird auch ein neuer Geh- und Radweg entlang des Höllbachs errichtet.

Sicherheit geht vor

Hans Seitinger bekennt sich auch in Zeiten der Budgetkürzungen zum Hochwasserschutz. „Einen Vollkaskoschutz gibt es aber nicht“, betont der zuständige Landesrat. Als Solidaritätsakt bezeichnet Siegfried Nagl das Rückhaltebecken. „Ich habe schon mehrfach den Katastrophenalarm auslösen müssen, das sind die Stunden, wo du viel Verantwortung trägst und viele nicht sanft mit dir umgehen“, so der Grazer Bürgermeister. Inzwischen gehen die Arbeiten beim Höllbach-Gerinne wieder weiter. Der zweimonatige Baustopp war eine Ursache der meterhohen Schlammlawine, die Ende Juli das Paltental verwüstet hat.
Der Stattegger Bautrupp der Wildbach und Lawinenverbauung kam dort zum Einsatz. EE

Zwei Bürgermeister besiegeln Hochwasserschutz für Andritz und Stattegg: Mag. Siegfried Nagl und Ing. Karl Zimmermann.
Symbolischer Spatenstich für das Rückhaltebecken des Andritzbaches. Die Begeisterung für das Projekt ist unübersehbar.

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