Acapo Holzbau
Seit zehn Jahren mehr aus Holz

Führen das Unternehmen Acapo Holzbau in Lieboch gemeinsam: Josef Gartler und Petra Ulz sind beruflich und privat ein Paar.
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  • Foto: Geopho
  • hochgeladen von Alois Lipp

Die Draußentischler von Acapo Holzbau haben sich auf Holzbau für den Außenbereich spezialisiert.

WOCHE: Ihren Holzbau-Betrieb gibt es heuer seit zehn Jahren in Lieboch. Wie hat alles begonnen?
Petra Ulz: Die Idee, uns selbstständig zu machen, haben wir immer schon gehabt. Wir wollten uns im Holzbau auf etwas spezialisieren. Ich habe den Zimmermeister nachgemacht, und mit Abschluss der Zimmermeisterprüfung, die sehr hart war, haben wir begonnen, unser Unternehmen zu eröffnen. Härter war aber der Behördenweg. Zu Beginn haben wir am Tag gearbeitet und in der Nacht Angebote geschrieben. Sukzessive haben wir uns dann vergrößert, Mitarbeiter eingestellt, Haus und Halle gebaut. Ohne die große Hilfe von unseren Familien wäre es am Anfang überhaupt nicht gegangen und ist jetzt auch noch total wichtig.

Zimmermeisterinnen sind noch eher selten. Wie kam es bei Ihnen zu diesem Beruf?
Ich wollte mich immer schon auf Holzbau spezialisieren und nicht auf den allgemeinen Baubetrieb. An sich war unser Ziel immer, besondere Carports zu bauen, deshalb auch der Name Acapo. Das hat sich dann weiterentwickelt in Richtung Terrassen- und Freizeitgestaltung. Unsere Kunden investieren Geld, um die Freizeit daheim genießen zu können. Dabei wird auf Qualität und Regionalität geachtet.

Welches Produkt-Portfolio wird von Ihrem Unternehmen angeboten?
Ich habe mir irgendwann den Namen Draußentischlerei einfallen lassen, weil wir Tischler und Zimmerer sind. Wir haben einfach eine feinere Herangehensweise. Bei uns wird nichts mit der Motorsäge abgeschnitten. Ich habe immer versucht, eine spezielle Nische zu finden. Terrassenüberdachungen, Pergolas, Saunen, Wellness generell und Carports sind natürlich nach wie vor ein Thema. Wir machen dabei aber eher exklusivere, an das Haus angepasste Varianten. Mein Ziel ist es, dass alles eine Einheit bildet, zusammenpasst und optisch etwas hergibt, auch wenn es nur ein Carport für die Autos ist.

Mit welchen Herausforderungen muss die Holzbau-Branche derzeit umgehen?
Fachkräfte zu finden, ist die größte Herausforderung, und Behörden-Vorschriften. Eine Mitarbeiterin ist eigentlich nur dafür zuständig. Wir haben aber noch alles geschafft, und unser Job macht uns irrsinnigen Spaß, sonst würden wir ihn nicht machen. Wir wachsen an den Herausforderungen. Unser Team steht dabei zu hundert Prozent hinter uns, so wie wir auch zu hundert Prozent hinter ihnen stehen. Wir machen auch viel gemeinsam.

Zehn Jahre Unternehmertum ist eine lange Zeit. Wie sieht der Blick in die Zukunft aus?
Wir hoffen, dass wir so weitermachen können und nach wie vor schöne Planungen und Ausführungen machen dürfen sowie hoffentlich weiter Lehrlinge ausbilden können. Lehrling zu sein, ist zum Glück wieder moderner geworden.

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