Sicherheitscheck für 214 Kilometer Autobahn

2140 Kilometer Autobahn und Schnellstraße, 40 Prozent des gesamten Verkehrs in Österreich - Sicherheit ist da entscheident. Die ASFINAG prüft die einzelnen Streckenabschnitte alle zehn Jahre auf Herz und Nieren und der Anteil an den Unfällen bleibt gering. "Damit das auch so bleibt, sind regemäßige intensive Sicherheitschecks für die Straße erforderlich. Neben den täglichen Kontrollfahrten des Streckendienstes prüfen daher externe Experten aus dem Bereich Unfallforschung und Straßenplanung jedes Jahr eine Reihe von Abschnitten auf potentielle Sicherheitsrisiken." erklärt Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG. Zum Jahresabschluss 2012 wurden von den Experten zehn Streckenabschnitte mit insgesamt 214 Kilometern geprüft - auch die 23 Kilometer der A9 von Graz Webling bis Lebring wurden kontrolliert.
Um die aufgespürten möglichen Risikostellen kümmert sich jetzt die ASFINAG, am häufigsten geht es dabei um bessere Absicherung und bessere Orientierung für die Verkehrsteilnehmer: Am Boden beginnende Anfangselemente von Leitschienen vor festen Hindernissen, etwa einem Lkw-Mautportal, werden entfernt und durch nach außen verschwenkte ersetzt. So wird verhindert, dass von der Fahrbahn abkommende Pkw wie durch eine Rampe hochgeschleudert werden. Kritische Leitschienen-Anfänge nach Autobahnabfahrten werden mittels sogenannter „Terminals“ entschärft – diese geben im Fall eines Aufpralls wie eine Ziehharmonika nach; die einzelnen Bestandteile schieben sich ineinander und absorbieren so einen großen Teil der Aufprall-Energie.
Eine wirkungsvolle Alternative besonders vor Tunnelportalen sind die ursprünglich für die Formel 1 entwickelten Anpralldämpfer: Große „Polster“, die beim Frontalaufprallen als zusätzliche externe „Airbags“ wirken. Auch die Halterungen und Ständer von Schildern müssen auf den Autobahnen und Schnellstraßen regelmäßig überprüft werden. Und wenn die Lenker durch die Scheinwerfer von entgegenkommenden Autos zu stark geblendet werden, muss eine Trennwand her.

Autor:

Kathi Almer aus Graz-Umgebung

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