„Sparpaket“ für unsere Haushalte

Sagen der Stromvergeudung den Kampf an: Vulkanland-Obmann Josef Ober (r.), Geschäftsführer Karl Puchas und Alois Niederl (1.u.2.v.l.) von „Lokale Energieagentur“ sowie Elektrofachhändler.
  • Sagen der Stromvergeudung den Kampf an: Vulkanland-Obmann Josef Ober (r.), Geschäftsführer Karl Puchas und Alois Niederl (1.u.2.v.l.) von „Lokale Energieagentur“ sowie Elektrofachhändler.
  • hochgeladen von Heimo Potzinger

Kinderleicht: Jeder von uns kann sich daheim bis zu 100 Euro im Jahr weglegen.

Zahlreiche Studien belegen: Der Standby-Betrieb von Elektrogeräten treibt die Stromrechnung in unseren Haushalten unnötig in die Höhe. Allein in Österreich verursacht der überflüssige Leerlauf Kosten in der Höhe von sage und schreibe 162 Millionen Euro im Jahr. Heruntergerechnet auf das Steirische Vulkanland werfen wir immerhin noch 1,9 Millionen Euro zum Fenster raus. Das entspricht 9,6 Millionen Kilowattstunden (kWh). Eine Vergeudung – doch damit soll nun Schluss sein.
Die Verschwendung von Strom kommt wiederum der Energieerzeugung in zwei bis drei Biogasanlagen oder 1.900 Fotovoltaikanlagen gleich – Grund genug für Energievisionär Josef Ober, in den Köpfen der Konsumenten den Schalter umzulegen. „Standby Goodbye“ lautet das Motto einer plakativen Energiesparaktion des Vulkanland-Obmannes gemeinsam mit den Elektrofachbetrieben der Region. Die Aktionspakete in der Grundausstattung mit Steckdosenleiste samt Schalter und Zeitschaltuhr gehen seit Beginn dieses Monats zum Preis von 9,90 Euro über den Ladentisch. Mit relativ leichten Mitteln und billig in der Anschaffung erspart sich ein durchschnittlicher Haushalt zwischen 50 und 100 Euro im Jahr. Die Investition rechnet sich binnen weniger Monate, wie Karl Puchas und Alois Niederl von „Lokale Energieagentur“ (LEA) versprechen. Überall wo Elektrogeräte wie Computer, Bildschirme, Schnurlostelefone, Handyladegeräte, WLAN-Router oder Netzteile zum Einsatz kommen, liegt ein Potenzial zur Energie- und Kosteneinsparung.

Pakete gibt’s im Fachhandel

Die Elektrofachbetriebe Hohl (St. Peter am Ottersbach), Kiendler (St. Stefan im Rosental), Kossär (Bad Radkersburg), Lugitsch (Gniebing), Ramert (Feldbach), Rappold (Riegersburg) und Veit (Fladnitz) beteiligen sich im ersten Schritt an der Aktion. „Wir hoffen, dass noch ein paar Betriebe dazukommen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich“, so LAbg. Ober.

Wo: Energiewende, Auersbach auf Karte anzeigen

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen