Unterstützung für die Dorf-Wirte

Nationalratsabgeordneter Ernst Gödl (r.) beim Gasthof Schwaiger vulgo Großgschnaidtwirt in Gschnaidt, Gratwein-Straßengel
  • Nationalratsabgeordneter Ernst Gödl (r.) beim Gasthof Schwaiger vulgo Großgschnaidtwirt in Gschnaidt, Gratwein-Straßengel
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Beschlossenes Paket: 500 Millionen Euro sollen der heimischen Gastronomie helfen.

Am 15. Mai wurde für die heimische Wirtschaft durch erweiterte Lockerungen der Corona-Maßnahmen ein wichtiger Schritt getan: Die Wirte öffneten ihre Türen und durften wieder Gäste begrüßen. So groß die Freude in der Gastronomie auch war und ist, der große Ansturm auf Gasthäuser, Bars oder Cafés ist nicht zuletzt aufgrund der unterschiedlichen Auflagen in Hinblick auf die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften bislang ausgeblieben. Der bislang entgangene wirtschaftliche Verlust soll nun bestmöglich mit Hilfsprogrammen abgefedert werden. So sollen vor allem die Dorf-Wirte unterstützt werden, indem rund 500 Millionen Euro in die Hand genommen werden.

600.000 Arbeitnehmer profitieren

Im Zuge des Comebacks der Gastrolandschaft haben Tourismusministerin Elisabeth Köstinger und Finanzminister Gernot Blümel ein Paket speziell für Wirte und Gasthäuser vorgelegt. Der erste Schritt, die Umsatzsteuer auf alkoholfreie Getränke von 20 auf zehn Prozent zu sinken, ist getan. Mit der Idee, Essensgutscheine für Mitarbeiter steuerlich weiter zu vergünstigten und Geschäftsessen in einem höheren Ausmaß steuerlich abzusetzen, soll der nächste getan werden. Davon profitieren 600.000 Arbeitnehmer - und die Gastwirte profitieren wiederum von dieser Maßnahme in der Höhe von 150 Millionen Euro.

Weitere Maßnahmen

Weiters wird die Obergrenze für pauschalierte Betriebe von derzeit 255.000 auf 400.000 Euro angehoben, das Grundpauschale wird von zehn auf 15 Prozent angehoben, der Mindestpauschalbetrag von 3.000 auf 6.000 Euro. Die Schaumweinsteuer wird abgeschafft und die Absetzbarkeit von Geschäftsessen wird erhöht. „Besonders für Dorfwirtshäuser in den Regionen gibt es mehr Geld. Das Mobilitätspauschale wird von zwei Prozent auf sechs Prozent für Gasthäuser in Gemeinden bis 5.000 angehoben“, weist ÖVP-Bezirksparteiobman GU Ernst Gödl auf die besondere Unterstützung für strukturschwächere Regionen und kleine Dorfwirtshäuser hin.
Das „Wirte-Paket“ bringe eine spürbare Entbürokratisierung. „Mit diesem „Wirte-Paket“ soll den Wirtinnen und Wirten das Comeback zur wirtschaftlichen Normalität besser und schneller möglich sein. Insgesamt ist das eine Entlastung der Gastronomie von rund 500 Millionen Euro“, betont er.
Das Paket sei zusätzlich zum Fixkostenzuschuss, mit dem bis zu 75 Prozent der Fixkosten für drei Monate übernommen werden. Die Beantragung für die erste Tranche dieses Zuschusses hat schon begonnen. „Mit einem Mix aus Unterstützung und Entlastung soll der Neustart für die Wirte bestmöglich gelingen“, so Gödl abschließend.

Autor:

Nina Schemmerl aus Graz-Umgebung

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