Zeremonium in Kalsdorf feierlich eröffnet

Das Zeremonium Kalsdorf entspricht dem letzten Stand der Technik soll um einen Urnenfriedhof erweitert werden.
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Seit Herbst des Vorjahres ist das Zeremonium in Kalsdorf in Betrieb, in einem feierlichen Festakt wurde es jetzt gesegnet.

Der Trauer eine Würde, dem Verstorbenen Respekt und den Hinterbliebenen die Möglichkeit des Abschiednehmens zu geben, das alles gelingt den Betreibern des Kalsdorfer Zeremoniums unaufdringlich und kompetent. Mit einer Investitionssumme von rund 4 Mio. Euro bauten die Eigentümer Bestattung Kärnten GmbH und Dr. Ewald Wolf ein Krematorium, das in der Feuerbestattung neue Maßstäbe setzen wird. Die Architektur von Alfred Fruhmann drückt nicht auf die Schwere des Leids und verzichtet zugunsten schlichter Eleganz auf unnötigen Prunk. Das Innendesign trägt die Handschrift von David Pompa. Eingangsbereich und die beiden Verabschiedungsräume sind in warmen, ruhigen Ockertönen gehalten. Beruhigend wirkt das Licht im Foyer, das aus Dutzenden Kerzen kommt. Es sind ausgehöhlte Wachskerzen, die von innen beleuchtet werden. Kein Straßenlärm, kein bedrängter Blick wird hier stören. Die Fensterscheiben sind in Fußhöhe angebracht, damit kein Scheinwerfer von der Straße das Abschiednehmen stört. Statt kühler Sessel finden sich hier bequeme Bänke. „Die Trauernden sitzen nebeneinander, auch diese menschliche Nähe tut im Leid oft gut und kann Stütze geben“, so Pompa.

Bei der Eröffnung ließ Wolf auch in den technischen Teil der Anlage blicken, die für bis zu 5.000 Einäscherungen jährlich ausgerichtet ist. Das Krematorium ist mit hochwertigen Verbrennungs- und Filteranlagen am neuesten Stand der Technik, entspricht den hohen rechtlichen Auflagen und kann von allen Bestattungsunternehmen genutzt werden. Geplant ist die Erweiterung um einen Urnenfriedhof, schon vorher werden 40 zusätzliche Parkplätze errichtet. „Wir begleiten Leute, die bei einem Todesfall ganz andere Sorgen haben, mit unserem Fachwissen“, sagt Wolf. Passend zum Ambiente sang Tasmin Neuhold Spirituals, von der Premstätter Sängerin möchte man gerne mehr hören.

Das Zeremonium wurde ökumenisch von den Pfarrern Josef Windisch, Paul Nitsche und Franz Handler gesegnet. Dem Festakt gaben u.a. die Ehre Kalsdorfs Bgm. Manfred Komericky und sein Vize Christian Konrad, Bgm. a.D. Ursula Rauch, Bgm. Erich Gosch/Feldkirchen, Bgm. Barbara Walch/Wundschuh, Bgm. Willi Rohrer/Werndorf, BR Peter Samt/Gössendorf, Vzbgm. Nina Kostner/Fernitz-Mellach, Landesinnungsgeschäftsführer Michael Klamminger sowie zahlreiche Gemeinderäte, Anrainer und Professionisten.

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