08.07.2017, 18:47 Uhr

Bin wieder zuhause!

Auch wenn man es sich oft nicht zugestehen will – es braucht einfach einiges an Zeit, um nach einem Urlaub wieder seinen Platz zu finden. Jetzt nach einer Woche bin ich soweit, dass ich den Alltag aufnehmen kann. Erst gab es die Koffer mit dem Berg schmutziger Wäsche auszuräumen. Ein Danke ist hier am Platz für die gute Fee, die es für mich macht! Es braucht das Heimkommen meist mehr Zeit, als vor der Reise eingeplant wurde.
Also ich komme “meistens” gerne nach Hause zurück. Einfach weil ich dort “mein” Bett, “meine” Wohnung“, meine” Sachen habe. Dieses Jahr war es anders. Ich wäre noch gerne ein paar Tage länger geblieben. Enthasten war zwar angesagt, aber doch, wenn ich die vielen verschieden Themen der Fotos sehe, war ich im Schlaraffenland für Hobbyfotografen.
Ich will, wie es Brauch ist, die erzählbaren Urlaubserfahrungen, mit euch, den Zuhausegebliebenen teilen. Wie bereits geschrieben, war unsere Unterkunft ein auf alt restaurierter Bauernhof, ein Unikat. So denke ich zurück ans Frühstück in der Weinlaube, an die dicken Mauern des Hauses, die bei der großen Hitze die Klimaanlage ersetzten, den gesetzten Herd mit angebautem Kachelofen, die Betten aus den 40er-Jahren usw. Am Morgen weckte uns das Gezwitsche der Vögel und dann wieder die Stille, die uns umgab. Von unserem Fenster aus sah man ein Dammwildgehege. Lieblich anzusehen, nur wenn man über die Zukunft der Tiere nachdachte, erfreute das weniger.

Angereist sind wir bewusst einen Tag vor Fronleichnam, um die Blumenteppiche beim Fronleichnam-Umzug in Deutschlandsberg zu sehen. Der Ausflug zur Weltmaschine war eine Erfahrung an sich. Wir verbrachten Tage im Strandbad unterhalb der Riegersburg mit seinem vorzüglichen Restaurant. Wir bewunderten die neue Bemalung des Kirchturms in Feldbach. Künstlerisch modern, dass Ergebnis ist Geschmackssache, dachten wir. Die Fahrt mit dem Dschungel-Express von Feldbach nach Bad Gleichenberg an einem heißen Tag war angenehm und der Park in Bad Gleichenberg mit seinen alten Bäumen ist ein Erlebnis für sich.
Nur Positives kann ich berichten – oder nicht ganz. Auf den schmalen, kurvenreichen Straßen fahren die Einheimischen wie Wilde. Wenn „diese“ auf den unüberschaubaren Stellen, überholten, bekamen wir es beim Zusehen mit der Angst zu tun. Wir haben auch die Marterln gesehen, also gehen solche Aktionen nicht immer glücklich aus. Wir sind jedenfalls gesund nachhause gekommen.
Dies ist mein Bericht über einen schönen Urlaub und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.
Es grüßen Elfi und Otto.
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Anna Aldrian aus Graz-Umgebung | 08.07.2017 | 19:26   Melden
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Hans Baier aus Graz-Umgebung | 08.07.2017 | 21:24   Melden
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 08.07.2017 | 23:32   Melden
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Poldi Lembcke aus Ottakring | 09.07.2017 | 19:31   Melden
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Helga Amh aus Bruck an der Leitha | 07.09.2017 | 20:13   Melden
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