08.07.2017, 19:16 Uhr

Die Riegersburg

Viel zu berichten gibt es über die weithin sichtbare, 850 Jahre alte Riegersburg auf dem Felsen eines Vulkanberges.

Ein imposantes Bollwerk, das in den Jahrhunderten seiner Geschichte nie erobert werden konnte. Die Riegersburg ist einmalig durch die Menschen, die sie gebaut haben, die in ihr gelebt und geliebt haben, die in ihr Schutz gesucht und gefunden haben. Drei Kilometer Wehrmauern mit Schießscharten, sieben Torgebäude und elf Basteien lassen auch heute noch die bewegte Vergangenheit erahnen. Der Aufstieg war mir zu schwierig, deshalb habe ich bequem mit einem Panoramalift die Burg erobert, dessen Talstation an der Nordseite des Burgberges zu finden ist. Durch die Fahrt mit dem Lift, bekam ich einen weiten Fernblick geschenkweise dazu.

Auf der Burg hat man die Vielfalt. die zu sehen ist, in 3 Museen aufgeteilt. Zu den Kostbarkeiten der Burg zählen der um 1600 erbaute imposante Rittersaal mit prachtvoll intarsierten Türen, Portalaufbauten und Kassettendecke und der 1658 fertiggestellte Weiße Saal mit kunstvoller Stuckdecke, ein Meisterwerk des Frühbarocks.

Die Hexen und Zauberer-Ausstellung in den sanierten Räumlichkeiten wird mit neuer, zeitgemäßer Präsentationstechnik, wie Video-und Audioinstallationen auf aktuellen Stand gebracht.

Inhaltlich werden die Hintergründe der Hexenverfolgung im Allgemeinen und die Feldbacher Hexenprozesse im Besonderen ausgeleuchtet. Spektakuläre Exponate wie Foltergeräte - bekannt ist die "Eiserne Jungfrau" - sollen ein verständliches Bild einer sonst so unbegreiflichen Zeit zeichnen". Trotz gefälliger Gestaltung wird kein verklärt-romantisches Bild von Hexen vermittelt, sondern aufgezeigt, wie schnell es zu einem Genozid kommen kann".

Waffen sind nicht meins, aber doch sollte man sie anschauen. Eine Waffen-Schmiede befindet sich noch heute auf der Burg (über die erste Zugbrücke gehen, rechts ist die Schmiede). Waffen die bisher in den Depots schlummerten, werden jetzt in der Ausstellung "Waffen auf Riegersburg" dargeboten. Die meisten Waffen stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Ausstellung zeigt unter anderem Bauernwaffen aus der Zeit der Türkenkriege. Es wird versucht, den Bogen zur Moderne zu spannen. Von Rüstungen und Schwertern bis hin zu modernen Gewehren und Pistolen wird die technische Entwicklung dargestellt.
Müde war ich vom Schauen, Laufen und Fotografieren, als ich nach 3 Stunden ins Tal zurückkehrte! Die Riegersburg hat mich verzaubert,
Gruß Otto.
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Alois Fischer aus Liesing | 08.07.2017 | 22:22   Melden
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 08.07.2017 | 23:25   Melden
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Anna Aldrian aus Graz-Umgebung | 09.07.2017 | 17:20   Melden
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Karl Aldrian aus Graz-Umgebung | 10.07.2017 | 09:17   Melden
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Dietmar Mag.Pröstler aus Leoben | 10.07.2017 | 21:01   Melden
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Gottfried Maierhofer aus Pinzgau | 23.07.2017 | 12:00   Melden
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Gottfried Maierhofer aus Pinzgau | 23.07.2017 | 12:02   Melden
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Elisabeth Schnitzhofer aus Tennengau | 31.08.2017 | 10:47   Melden
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