30.11.2016, 00:01 Uhr

Ein Kleeblatt, für immer vereint

Das ist das Kleeblatt: Karin, Karin, Gabi und Roswitha (von links). Vor 19 Jahren gebaren sie innerhalb von 20 Stunden ihr Babys.

Vier Mütter, ein Team. Vor 19 Jahren gebaren sie fast zeitgleich ihre Babys. Und noch heute feiern sie gemeinsam.

Das ist mehr als eine Adventgeschichte, nämlich die Aufzeichnung einen lebenslangen Freundschaft, ausgehend vom 18. beziehungsweise 19. November 1997. Gabi aus Gössendorf, Karin aus Dörfla, Roswitha aus Wurzing bei Wildon und Karin aus Graz teilten sich vor nunmehr 19 Jahren im 2. Stock der Gebärklinik des LKH Graz das Zimmer 20/1. Auf Anhieb verstanden sich die vier werdenen Mütter blendend. Und wie es die Natur so wollte, gebaren sie innerhalb von 20 Stunden ihre Babys. Am eiligsten hatte es Stefan (Mama Gabi), keine zwei Stunden später kam Anna (Roswitha), dann folgte Alina (Karin aus Graz) und schlussendlich erblickte Lisa (Mama Karin aus Dörfla) das Licht der Welt.

In diesen zwanzig Stunden wurden nicht nur vier Kinder geboren, sondern auch ein „Kleeblatt“, das seinesgleichen sucht. „Ausschlaggebend war, dass die Schwestern alle vier Babys zugleich in bunten Stramplern zu uns brachten. Die Karin aus Graz hat ein Foto gemacht, weil sie so entzückend aussahen, wie sie da legen. Da kam die Idee auf, dass wir zum Geburtstag unserer Kinder einmal jährlich zu einem Babytreffen zusammenkommen“, erinnert sich Gabi.

Gesagt, getan. Bis heute, über 19 Jahre hinweg, haben die vier Mütter jährlich ihre Geburtstagsfeiern gemeinsam zelebriert. Und dem sollten noch viele weitere Aktivitäten im Quartett folgen, ja, die Treffen wurden weiter intensiviert. „Erst haben wir alljährlich die Geburtstage zusammen verbracht. Wir haben keinen ausgelassen. Anlässlich des zehnten Geburtstages haben dann wir vier Mütter mit den Kindern ein Wochenende auf der Teichalm verbracht“, berichtet Karin aus Dörfla stolz.
Die Feiern gingen weiter, die Kindern wurden älter (die Mütter natürlich nicht). Dennoch wurden die Ehrentage stets ausgiebig gefeiert. Zur Volljährigkeit der „Babys“ ging es zu acht gleich für drei Tage auf die Teichalm. „Dort hat der Nachwuchs beschlossen, ab sofort alle fünf Jahre zusammenzukommen, weil's so lustig war“, berichtet Gabi.

Während die Kinder eine längere Zeitspanne gewählt haben, halten die Kleeblatt-Mütter ihre Stammtische mittlerweile alle zwei bis drei Monate ab. So sehr hat sie ihr gemeinsames „Schicksal“ zusammengeschweißt. An runden Geburtstagen heben die flotten Ladys für einige Tage ab in die Therme, oder es geht nach Mariazell. Dort haben sie übrigens auch ihre eigens angefertigten Kleeblatt-Anhänger, mit einem Edelstein in der Farbe des jeweiligen Stramplers im Zentrum, weihen lassen …
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