14.10.2014, 08:09 Uhr

Jetzt wird's haarig: WOCHE-Mitarbeiterin Conny Riedler und die Entstehung der perfekten Ballfrisur.

Conny Riedler gehörte bisher zu den Ballverweigerern. Heuer soll sich das ändern. Mit professioneller Unterstützung will die WOCHE-Mitarbeiterin zur Balltigerin werden. Das perfekte Kleid hat sie schon, jetzt geht es um die Haare.

Schlampig schick
Julia Schreiner vom Salon Hairhunters in Weiz kreiert für Conny eine Traumfrisur, mit der sie bei jedem Ball zum garantierten Hingucker wird. Wichtige Zutaten: flechten, kordeln, kreppen. Und locker bleiben.
"Heuer setzt man auf den Undone-Look", erklärt Julia. Darunter versteht man Frisuren, die nicht ganz exakt gearbeitet sind, sondern ein bisschen schlampig wirken. Sehr im Trend sind auch die Locken und Wellen der Siebzigerjahre – die Rundbürste kehrt zurück!

Locken, kreppen, stecken
Für Connys Traumstyling bleibt die Rundbürste aber im Schrank. Zuerst wird an den Seiten kunstvoll geflochten, dann kommt der Toupierkamm zum Einsatz. Hoch hinaus soll es am Oberkopf gehen. Am Hinterkopf muss Struktur her. Locken macht der Profi mit dem Glätteisen, das geht ruck-zuck. Zusätzlich kommt das Kreppeisen dran, bevor die Mähne locker festgesteckt wird. Ganz akkurat muss es dabei nicht zugehen – undone eben.

Ab aufs Parkett

Nächste Woche in der WOCHE: Das Geheimnis wird gelüftet. Conny präsentiert ihr Outfit und lässt sich letzte Tipps für den Auftritt am Tanzparkett geben.

Tipp: Ballfrisuren zum Selbermachen

Haare am Vortag waschen, sonst sind sie zu weich und rutschig zum Stecken! Auch das Haarefärben lieber ein paar Tage vorher erledigen.

Variante 1: Mit Glätteisen oder Lockenstab Locken formen. Gelockte Haare lassen sich viel leichter stecken und die Frisur hält besser als bei glatten Haaren. Mit Haarnadeln Strähne für Strähne am Hinterkopf hochstecken. Besonders schön: leicht asymmetrisch stecken, es darf ruhig etwas schlampig aussehen, damit liegt man im Trend. Keine Schiebespangen verwenden, die drücken die Haarsträhnen zu sehr zusammen.

Variante 2: Haare offen lassen, über die Rundbürste leicht nach außen föhnen.

Variante 3: Einfach zu machen und vor allem zur Tracht sehr schön: Zopf flechten.


Make-up für den perfekten Auftritt

Smokey Eyes sind out, dezent und natürlich soll das Make-up sein: geschwungener Lidstrich, heller Lidschatten. Die Augenbrauen werden mit Puder statt mit Augenbrauenstift betont. Was auch geht: Lidstrich in Metallic-Farben oder bunt. Rouge wird weniger plakativ eingesetzt, außer bei runden Gesichtsformen. Die Lippenstiftfarbe kommt auf den Hautton an: Bei blasser Haut greift man zu kräftigen Farben, gebräunter Haut stehen Nude-Töne. Generell: entweder die Lippen oder die Augen betonen und immer eine gute Grundierung verwenden.


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