20.11.2017, 12:08 Uhr

Bahnhof Frohnleiten: Nächste Bauphase

Top-modern und barrierefrei: 77 Mio. Euro werden in den Bahnhof Frohnleiten bis Ende 2019 investiert. (Foto: ÖBB)
Knapp zehn Jahre nach der von den ÖBB geplanten Modernisierung des Bahnhofs Frohnleiten erfolgte im Juni 2016 der offizielle Spatenstich. Nun geht der Umbau in großen Schritten voran. Das geplante Bauende ist mit Ende 2019 vorgesehen. 77 Millionen Euro werden in den Bahnhof investiert.

Vorsicht

"Die Modernisierung des Bahnhofs ist für uns eine große Chance und eine Aufwertung für Frohnleiten. Nicht zuletzt auch deswegen, weil wir als Stadt den Ausbau von nachhaltigem Denken und Handeln in den Mittelpunkt stellen", sagt Bürgermeister Johannes Wagner über das Fördern von ökologisch verträglicher Mobilität. Nach der Fertigstellung des Gebäudes für das neue elektronische Stellwerk, der Arbeiten an bestehenden Gleisanlagen und mehr als zwei Dutzend Weichen (wir haben berichtet), sind seit Sonntag auch die neuen Wege, die die Zugänge zur Bahn über die provisorisch eingerichteten Bahnsteige ermöglichen, begehbar, führen aber über ein in Betrieb befindliches Gleis. "Darum ersuchen wir die Bahnkunden um erhörte Vorsicht im Bahnhofsbereich. In der ersten Woche werden besonders geschulte ÖBB-Mitarbeiter die Fahrgäste begleiten und umfassend vor Ort informieren", lässt Engelbert Kahr, Projektkoordinator, wissen. Diese Wege sind eine Übergangslösung, denn bis Ende 2019 sollen die Bahnsteige endgültig barrierefrei und ein zusätzlicher heller Personendurchgang geschaffen werden. Als Dankeschön für das Verständnis vonseiten der Bahnkunden wurden gestern Frühstückssackerl verteilt.

Anbindung

Im alten Bahnhofsgebäude sind sowohl ein beheizter Wartebereich als auch eine Toilette untergebracht. Ein weiterer solcher Bereich ist neu überdacht worden, hier stehen auch Fahrkartenautomat, -entwerter oder Fahrgastinformationssysteme zur Verfügung. Am Umbauprogramm stehen jetzt die Komplettierung der restlichen Gleise sowie der Bahnsteige. "Das ist notwendig, um einerseits den Bahnverkehr auf der Hauptstrecke so flüssig wie möglich zu halten und andererseits, um eine optimale Anbindung der Güterverkehrsgroßkunden zu garantieren", sagt Projektleiter Klaus Schneider.
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