24.07.2017, 09:06 Uhr

Freiheitliche setzten sich für Gössendorfer Familien ein!

Tabelle (Foto: FPÖ)
Dörfla: Gössendorf |

Mit dem sogenannten „Gössendorfer Modell“ sollen Gössendorfer Familien,
die sich für die innerfamiliäre Kinderbetreuung entscheiden, unterstützt werden.

Im Gegensatz zu Eltern, deren Kinder regelmäßig eine Betreuungseinrichtung besuchen, erhalten Mütter und Väter, die sich selbst der Kinderbetreuung widmen, keine zusätzlichen Fördermittel seitens der öffentlichen Hand. Aus diesem Grund soll in der Gemeinde Gössendorf ein entsprechendes Familienförderungsmodell etabliert werden, das Eltern bei der familieninternen Kindererziehung finanziell unterstützt.

Das Modell sieht vor, das monatliche Kinderbetreuungsgeld, welches ab März 2017 vom neuen Kindergeldkonto abgerufen wird, auf die Höhe der bedarfsorientierten Mindestsicherung von 837 Euro aufzustocken. Der jeweilige Differenzbetrag soll vorerst von der Gemeinde getragen werden, um eine rasche und deutliche Entlastung der Familien zu erreichen. Wenn sich Land und Bund auf eine gemeinsame Linie einigen, kann die Belastung für die Gemeinde halbiert oder gedrittelt werden.

Dieser Zuschuss soll Eltern gewährt werden, die Ihre Kinder zumindest zwei Jahre – ohne Inanspruchnahme von institutionellen Betreuungseinrichtungen - familienintern betreuen. Dadurch würden Mütter und Väter, die sich Vollzeit der Kindererziehung widmen und damit eine wertvolle Leistung für die Gesellschaft erbringen, auch angemessene Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Eine echte Wahlfreiheit zwischen familiärer und externer Kinderbetreuung wäre sichergestellt.

Die Beispiele sollen die Berechnung der von der Gemeinde zu leistenden Beträge veranschaulichen. Dabei werden die gängigsten Bezugszeiten angeführt (die Dauer kann flexibel gewählt werden).
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.