11.09.2014, 00:00 Uhr

Hart bei Graz: Verkehr als Gefährdung für Kids

Obwohl es bereits verkehrsberuhigende Inseln gibt, fahren Verkehrsteilnehmer noch immer zu schnell.

Schauplatz Reinhard-Machold-Straße in Hart bei Graz. In drei Siedlungen wohnen zahlreiche Familien mit Kindern. Wenn der Bahnschranken auf der Pachern-Hauptstraße geschlossen ist, benützen viele Fahrzeuglenker die Abkürzung entlang der Siedlung.

Straße als Abkürzung

"Wir bedanken uns, dass vorne und hinten verkehrsberuhigende Blumeninseln installiert wurden. Wir wünschen uns aber, dass auch in der Mitte bei der Bushaltestelle solche Inseln kommen", sagt Anrainer Alex Rehak. "Die Straße verjüngt sich dort sowieso. Wir haben das mit den Bussen bereits getestet. Es würde zu eng werden", erklärt Bürgermeister Michael Bischof die Sachlage.

Sicherheit geht vor

"Wenn wir dort solche Inseln aufstellen würden, würde das die Sicht für die Autofahrer einschränken und Kinder wären dadurch gefährdet. Das wollen wir nicht", stellt der Ortschef klar.
Deshalb fordern die Anrainer, dass sich die Fahrzeuglenker, die diese Abkürzung wählen, an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten. "Wir ersuchen die Autofahrer, wenn möglich, langsamer zu fahren", sagt Rehak abschließend. Gilt nur zu hoffen, dass sich die Lenker, gerade jetzt zu Schulstart daran halten.
Alois Lipp
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