27.01.2012, 13:06 Uhr

Inmitten der Bilder von Sonja Ladstätter

v.l: Direktor der RB Anger Johann Gratzer, Wilhelm Fink, Herlinde Almer und die vier Musikanten des Quartetts "Die Båssaunen"
Anger: Raifeisenbank | Kürzlich wurde in der Galerie der Raiffeisenbank Anger eine beeindruckende Ausstellung der Künstlerin Sonja Ladstätter eröffnet, die in den wenigen Jahren als Künstlerin sehr viel beindruckendes und berührendes geschaffen hat, aber leider aufgrund einer unheilbaren Erbkrankheit mittlerweile ans Bett gefesselt ist und somit der Vernissage nicht persönlich beiwohnen konnte.
Organisiert und vermittelt wurde die Ausstellung von Wilhelm Fink und Herlinde Almer, einer ehemaligen Lehrerin und Förderin der Künstlerin.
Sonja Ladstätter, geboren 1964, gewann unter anderem 1979 den Hauptpreis des BMfU "Europäischer Schülerwettbewerb", maturierte 1983 am BG Weiz und besuchte anschliessend das Mozarteum in Salzburg und die Kunstakademie in Wien.

"Für den Betrachter mag sich vieles im Abstrakten bewegen.", versucht Wilhelm Fink die Bilder der Künstlerin anschaulich zu erklären.
"Bei genauerem Hinsehen zeigt sich eine Welt von Formen, die Gestalt und Leben annehmen. Diese durchbrechen teils ungestüm, teils zaghaft verhalten das kompakte Gefüge. Man stößt auf Menschen- und Tierformen in sonderbarer Vermischung aus Farb- und Linienwucherungen, hervorblickend und oft hinter maskenähnlichen Gebilden verborgen."

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von "Die Båssaunen", einem seit einem halben Jahr bestehenden Quartett aus Anger unter der Leitung von Johannes Neuhold

Die Ausstellung kann bis 2. März 2012 in der Galerie der Raiffeisenbank Anger besucht werden.
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