18.10.2017, 00:00 Uhr

LKH Enzenbach probte für den Ernstfall

Erfolgreich verlief die Katastrophenübung im LKH Enzenbach. Gerhard Koschar (im Rollstuhl) mimte einen abgängigen Patienten, der sich das Leben nehmen wollte.

Im LKH Enzenbach fand eine Katastrophenübung statt. Übungsannahme war die Suche eines verschwundenen Patienten.

 Der Gesundheitszustand des Vermissten ließ an Dramatik nichts aus: abgängiger Mann, 65 Jahre alt, Erstdiagnose Lungenkrebs, Depression und Suizidgefahr. Zudem sei der Patient auf ein Sauerstoffgerät angewiesen. Im LKH Enzenbach ist man auf schwierige Eventualitäten vorbereitet. Ein Krisenhandbuch zeigt auf, welche Maßnahmen bei Gefahren zu unternehmen sind. Nachdem die interne Suche nach dem Vermissten erfolglos blieb, verständigte der diensthabende Oberarzt Gerald Steiner die Polizei. Diese forderte die Feuerwehr und den Einsatz eines Hundeführers an.
Jacky, ein holländischer Schäferhund nahm die Fährte auf und fand den Abgängigen im nahe gelegenen Wald. Der Patient (dargestellt vom LKH-Mitarbeiter Gerhard Koschar) wurde von der FF Eisbach-Rein unter der Leitung von HBI Hannes Koch geborgen und erstversorgt. „Wir proben jedes Jahr ein Szenario so authentisch wie möglich, um festzustellen, wo noch Handlungsbedarf gegeben ist“, erklärte Betriebsdirektorin Gabriele Maierhofer. Als interne Beobachter fungierten Bernd Bauer, Gert Wurzinger und Monika Pisleritsch von der Anstaltsleitung. Sie dankten den Einsatzkräften für deren Unterstützung und dem Krankenhauspersonal für die folgerichtige Einleitung der Rettungskette.
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