14.03.2018, 11:56 Uhr

Plabutschtunnel: Übung mit 35 "Verletzten"

(Foto: ASFINAG)
Ein LKW steht in Flammen, Einsatzkräfte sind vor Ort, gerettet werden 35 Verletzte: Bei der großen Übung für den Ernstfall (wir haben hier vorab darüber berichtet) im Plabutschtunnel haben Rettung, Feuerwehr und Polizei gut zusammengearbeitet.

Evakuieren und alarmieren

Spätestens alle vier Jahre müssen Österreichs Tunnel zur Prüfung, sprich: Geübt wird ein von der Asfinag organisiertes Szenario, damit auf engstem Raum ein Großeinsatz über die Bühne gehen kann. Sowohl die Alarmierungskette und Kommunikation untereinander als auch die Versorgung und Bergung der Teilnehmer, aber auch das Wissen über Notausgänge und Technik spielen dabei eine Rolle. In der Nacht vom 13. auf den 14.3. galt es, zu einem nachgestellten LKW-Brand, rund 2,5 Kilometer vom Tunnelportal entfernt, vorzudringen. Da im Moment der Plabutschtunnel saniert wird, wurde zusätzlich ein Unfall mit zwei Baustellenfahrzeuge in das Szenario eingefügt. Die Bauarbeiter mussten aus dem Qualm befreit werden.

Zusätzliche Übung

"Für uns sind solche Übungen zusätzlich zu unserem Trockentraining wirklich wichtig, weil es eben etwas anderes ist, an einem möglichen Einsatzort direkt den Ernstfall proben zu können", sagt Philipp Goldner von der Grazer Berufsfeuerwehr. "Die Übung war perfekt organisiert und das Übungsziel konnte offensichtlich erreicht werden. Die Probleme, die auch bei einen echten Einsatz auftreten können, sind wertvolle Erfahrungen für die Einsatzkräfte und die Behörden", ergänzt Harald Eitner, Leiter der Katastrophenschutz-Abteilung des Landes.
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