22.11.2017, 06:00 Uhr

Preis für die Schöpfung

Die Gewinner des Umweltpreises: Insgesamt haben 16 Gemeinden haben ihre Projekte eingereicht. (Foto: Gerd Neuhold)

GU-Nord dabei: Zum zehnten Mal verlieh die Diözese den Umweltpreis.

Der Garten als eigenes Paradies: Die diesjährige Ausschreibung zum Umweltpreis der Diözese Graz-Seckau stand unter dem Motto "wachsen lassen". Steirische Pfarren und kirchliche Einrichtungen konnten hierbei ihr Verständnis von der Bewusstseinsbildung rund um das schöpfungsgerechte Garteln und die Artenvielfalt präsentierten. Mit "Ganzheitlich Natur leben und erleben" aus Übelbach und "Kürbis all inclusive" aus Gratkorn gingen gleich zwei Sonderpreise an GU-Nord.

Garten und Kürbis

Naturbelassene Wiesen und blühende Gärten machen den Übelbacher Pfarrgrund zu einem Ort, an dem die Entspannung der Hektik weicht. Pfarrer Horst Hüttl verzichtet auf Spritzmittel und Rasenmäher und lässt Huhn, Gans, Schaf, Esel und Co. Platz in der Natur. Das Pfarrhofareal ist dank der grünen Vielfalt längst zu einem beliebten Ausflugsziel geworden. Zwischen Nutz- und Zierpflanzen hält der Pfarrer, der zu Workshops und Predigten zu Themen wie Lebensmittelwertschätzung einlädt, seine Sprechstunden gerne in der Gartenlaube ab.
Brigitte Rühl-Preitler macht sich vor der Gratkorner Kirchenwiese für den Kürbis stark. Die schnell wachsenden Pflanzen können unterschiedlich genutzt werden und bieten vor allem Insekten jede Menge Nahrungsangebot. Des Steirers liebstes Gemüse soll Zeichen für ein Umdenken, für Nachhaltigkeit und Ressourcennutzung sein. So wurden die Beete mit dem Mist eines Bauers gedüngt, mit Wasser aus den Kirchen-Dachrinnen gegossen und die Kürbisse beim Erntedankfest präsentiert und in verschiedenen Varianten verkostet.
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