16.05.2018, 00:00 Uhr

Region an die Spitze bringen

LR Barbara Eibinger-Miedl, Regionsvorsitzender BR Peter Samt und LH-Stv. Michael Schickhofer (v.l.) in der Helmut-List-Halle (Foto: Land Steiermark/Bektaš)

Steirischer Zentralraum war die fünfte Station der Regionstour. Am Programm standen Themen der Zukunft.

Vergangene Woche fand die fünfte Station der Regionstour von Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl in der Helmut-List-Halle statt. Es ging um zukünftige Projekte, um den Steirischen Zentralraum – und damit auch Graz-Umgebung – an die Spitze zu bringen. "Ich brenne für die Regionalentwicklung, denn dabei geht es um Gerechtigkeit. Es geht darum, allen Steirern Chancen zu ermöglichen, ob am Land oder in der Stadt, ob Jung oder Alt. Vor allem für die Jugend ist das enorm wichtig. Dafür brauchen wir vor Ort Arbeitsplätze, von denen man gut leben kann. Deshalb haben wir 30 Millionen Quadratmeter hochwertigster Flächen für Industrie und Gewerbe in allen Regionen zur Verfügung gestellt, um schnell und unbürokratisch Betriebe ansiedeln zu können", betonte Schickhofer zu Beginn.

Lebensraum Mur gestalten

Um die freie Zeit noch attraktiver und besser erleben zu können, ist es Schickhofer wichtig, dass der Lebensraum Mur attraktiviert und neu gestaltet wird. "Ich bin davon überzeugt, dass ein Innovations- und Forschungsland wie die Steiermark gute Chancen hat, zu den Gewinnern der Digitalisierung zu gehören. Voraussetzung ist neben der flächendeckenden Versorgung mit Hochleistungsinternet, das Bewusstsein für diese neuen technologischen Entwicklungen zu schärfen und die Chancen, die sich dadurch ergeben, aufzuzeigen", ergänzte Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Regionsvorsitzender Bundesrat Peter Samt unterstrich: „Der Steirische Zentralraum ist die dynamischste Region der Steiermark. Gerade deshalb kommt dem Regionalmanagement besondere Bedeutung zu. Das Spannungsfeld zwischen der Landeshauptstadt und den Umlandgemeinden stellt eine spezielle Herausforderung dar. Gemeindeübergreifende Zusammenarbeit, ein Begegnen auf Augenhöhe, der Abbau des Kirchturmdenkens und das Einbringen von innovativen Ideen werden notwendig sein, um langfristig erfolgreich sein zu können." Neben über 100 Interessierten kamen auch FPÖ-Klubobmann Stefan Herman und LAbg. Barbara Riener zur Veranstaltung.
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