15.10.2014, 15:52 Uhr

Wintercheck in der Werkstatt

Einer umfassender Wintercheck in der Kfz-Werkstätte Ihres Vertrauens zahlt sich für mehr Sicherheit aus. (Foto: djd/Volkswagen)

Wer sein Auto nicht selbst winterfit machen will, sollte dies einer Kfz-Fachwerkstätte überlassen.

Im Winter ist das Auto härtesten Bedingungen ausgesetzt: Die Kälte nagt an dem von Salzablagerungen geplagten Blech, die Scheiben sind vereist und beschlagen, getrockneter Matsch dämpft das Licht der Scheinwerfer.

Winterreifen zuerst
Das Wichtigste ist der Reifenwechsel. Wer im Oktober zum Kreuzschlüssel greift – oder greifen lässt – und darauf achtet, dass die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von vier Millimetern stimmt, ist schon mal auf einer sehr sicheren Seite.
Der nächste Blick sollte unter die Motorhaube gehen. Im Winter sind Scheibenwischer sehr oft im Einsatz. Ohne Frostschutzmittel versagen jedoch die Dienste der Waschanlage. Also auf jeden Fall einfüllen und sofort danach probeweise betätigen. So fließt der Frostschutz aus dem Speicherbehälter in die Zuleitungen und verhindert später, dass sie zufrieren.
Auch die Dichtungen an den Türen sollten gut gewappnet in die kalte Jahreszeit starten. Spezielle Pflegemittel verhindern, dass sie an den Türen anfrieren. Die Türschlösser werden am besten mit einem Grafitspray gegen den Frost geschützt. Und nicht vergessen: Der Enteiser-Spray für den Notfall gehört auf keinen Fall ins Handschuhfach.

Wachs als Schutz
Während der Fahrt auf schneebedeckten Straßen sollte man regelmäßig die Scheinwerfer prüfen. Durch getrockneten Matsch auf der Oberfläche verlieren sie bis zu 60 Prozent ihrer Leuchtkraft. Ebenso schützt eine regelmäßige Unterbodenwäsche vor Angriffen des Salzes. Und wer das Blechkleid mit einer Wachsschicht überzieht, erhöht den Schutz erheblich.

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