13.10.2017, 00:00 Uhr

Aufregung um Lohnerhöhung

Die Gehälter der Mitarbeiter im Gemeindeamt wurden erhöht. Für Neos-Gemeinderat Wolfgang Sellitsch nicht nachvollziehbar. (Foto: Gemeinde)

In Hitzendorf wurden Mitarbeitergehälter erhöht. Neos regt das auf.

Es geht um 160.000 Euro mehr, die in der letzten Gemeinderatssitzung in der Marktgemeinde Hitzendorf von ÖVP, SPÖ und FPÖ beschlossen wurden. Die dafür geforderte Durchführungsverordnung über die Aufbau- und Ablauforganisation im Amt, ein sogenanntes Organigramm, das von der SPÖ gefordert wurde, ist bereits am 27. Juni beschlossen worden. Nun wurden für die 18 Mitarbeiter die Personalkosten angepasst. "Für den Prüfungsausschuss, der diese Verordnung geprüft hat, war ein Mehrwert nicht feststellbar", poltert Prüfungsausschussobmann Gemeinderat Wolfgang Sellitsch (Neos). "Gerade in einer Zeit, wo die Gemeindebudgets im Sozialbereich explodieren und ausgabenseitige Einsparungen und Effizienzsteigerungen in der öffentlichen Verwaltung das Gebot der Stunde sind, ist eine derartige Verschleuderung öffentlicher Steuermittel schlichtweg ein Skandal", so Sellitsch. Die Schaffung von neun zusätzlichen Leitungsfunktionen ist für den Neos-Mandatar nicht nachvollziehbar. "Das Ausmaß der Arbeit bleibt wie bisher." Das stimme so nicht, sagt Bürgermeisterin Simone Schmiedtbauer (ÖVP): "Das Organigramm, das noch ein Fusionsthema ist, hat nur Unruhe reingebracht. Es sind mir alle gleich viel wert. Die Verantwortung muss einhergehen mit der Entschädigung. Auch die Stunden wurden erhöht. Zudem erfolgt die Erhöhung der Gehälter ab 1.1.2018 im Drei-Jahres-Rhythmus. Wir sind im Kostenvergleich mit Gemeinden in Graz-Umgebung im unteren Drittel."
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