14.01.2018, 18:04 Uhr

Das schmutzige Internet

Wer Informationen im Internet sucht, dem fehlen schlicht seriöse Quellen, denn Internet ist eine verseuchte Informationskloake. Lediglich einige als sicher erkannte Plattformen, wie Wikipedia, zeigen einen gewissen Anspruch auf Informationsqualität. Für den Nutzer der vollen Informationsbreite ist ein guter Filter Voraussetzung, allerdings ist die Datengüte auch dann noch von der Stärke des Filters abhängig. Anbieter von Plattformen sind nicht von vornherein für die Datenqualität bekannt.

Ungefilterte News aus dem Internet weisen einen hohen Anteil von Fake News auf und wir sollten es ohne weitere Mühen drauf beruhen lassen, das ist die Allgemeine öffentliche Meinung. Möge sich der Nutzer selbst, als Bringschuld, um Datenqualität bemühen. Es wird vorausgesetzt, dass nur kritikfähige Surfer sich im Internet schadlos bewegen sollten. Aber ist dies für den Gebraucher möglich? Die Diskussion ist an und für sich lächerlich, solange die Blocks sich den Anspruch zuschreiben, nur sie ein soziales, politisches Thema richtig deuten zu können.
Es ist meistens der Versuch, die öffentliche Meinung der Gesellschaft zu beeinflussen. Es soll und darf aber keine Einmischung in der Politik durch falsche Meldungen geben, die Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit beeinflussen.
Wer den Wahrheitsgehalt einer Meldung anzweifelt, soll klagen (können). Nur so gibt es Mittel und Wege, feststellen zu lassen, ob eine Meldung auf Fakten oder Fiktionen beruht.
Diese ganze Fake News Debatte ist nichts anderes, als der Versuch, die Meinungsvielfalt und freie Meinungsäußerung zu beschränken und somit selbst auf die Meinungsbildung der mündigen Bürger einzugreifen. Es ist ein MENSCHENRECHT, sich selbst ein Bild davon zu machen, was wahr und was unwahr ist. Recht ist aber nicht immer Recht.
Ein gutes Beispiel für Fake News der "anderen Art" waren die ersten Versuche der offiziellen Stellen und Medien, eine wahrheitsgemäße Berichterstattung verschiedenster Ereignisse zu unterdrücken. Erst durch entsprechende Veröffentlichungen und Informationsaustausch im Internet war es möglich, die längst überfällige tabulose und öffentliche Auseinandersetzung mit diesen Skandalen ins Rollen zu bringen.
Aber leider kann/wird man weiter andauernd faken, was das Zeug hält. Nur bedenklich dabei ist, dass die Medien dafür Presseförderungen aus dem Steuertopf erhalten und sich dann derart politisch positionieren, dass finde ich pervers.
Jeder Mensch hat ein Recht auf eigene Meinung aber nicht auf eigene Fakten, es geht nicht darum, was wer über etwas denkt - es geht darum, wie mit Fakten umgegangen wird. Die meisten Falschmeldungen behandeln die angeblich fehlende „Sicherheit“ und kommen von der liberalen Seite. Anscheinend haben die am meisten Angst vor der Meinungsfreiheit. Wenn man z.B. einfach Neues nicht veröffentlicht oder etwas weglässt, dann ist es dennoch eine Lüge oder nicht?
Ich hoffe, dass mein Beitrag nicht auch als Fake News gesehen wird,
mit Grüßen von Otto
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Heinrich Moser aus Ottakring | 14.01.2018 | 18:13   Melden
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lieselotte fleck aus Simmering | 14.01.2018 | 18:41   Melden
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Poldi Lembcke aus Ottakring | 14.01.2018 | 20:16   Melden
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Josef Lankmayer aus Lungau | 14.01.2018 | 21:43   Melden
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Sonja Hochfellner aus Leoben | 15.01.2018 | 07:55   Melden
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