30.09.2014, 05:00 Uhr

Streit um Rathaus und um des Kaisers Bart

Fehring: Das Rathaus soll vor der Fusion saniert und modernisiert werden. (Foto: Langhans)

Wenn Debatte ums Rathaus was beweist, dann Verantwortungsbewusstsein aller.

Die jüngste Gemeinderatssitzung in Fehring – es war die vierte in diesem Jahr – war geprägt von der Debatte über den Umbau des Rathauses. Die Gemeinderäte des Stadtparlaments waren sich über die nachträgliche Aufnahme einer Ausgabe in der Höhe von 600.000 Euro in das heurige Budget nicht einig. Vier SPÖ-Mandatare rund um Vizebürgermeister Manuel Pfister stimmten dagegen.
Dass das Rathaus umgebaut gehört, darüber sind sich alle einig. Was allerdings die Planung betrifft, gehen die Meinungen auseinander. Eine Zusage – obwohl man fix mit einer 50-Prozent-Förderung rechne – habe es vom Land noch keine gegeben. Unabhängig davon sei man allerdings gesetzlich gezwungen, bis 30. September alle geplanten Projekte nachträglich in den Voranschlag für das laufende Jahr einzuarbeiten. Bürgermeister Johann Winkelmaier: "Damit schaffen wir die Basis, dass wir den Umbau in Angriff nehmen können, wenn wir uns dazu entschließen sollten." Ob und in welchem Umfang man das Rathaus erneuere, werde nicht heute entschieden. Dennoch: Die SPÖ-Gemeinderäte blieben skeptisch. Ohne Förderzusage wolle man nicht einmal einem Voranschlag zustimmen. Die Aufnahme des Postens in das Budget wurde über ihre Köpfe hinweg beschlossen.
Einen Konsens gibt's auch: EDV-Infrastruktur und Heizung sollen in jedem Fall erneuert werden, Empfang und Büros im Parterre nur dann, wenn sich das Land an den Kosten beteiligt.
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