23.06.2017, 09:03 Uhr

Bertls Buam feiern die Premiere

Steirer-Truppe: Martin Tritscher, Christopher Kemmer, Bertl Kemmer und Manfred Koch (v. l.) wollen am Slovakiaring punkten.

Das Bertl-K.-Racing-Team startet als rein steirisches Team bei der Motorrad-Langstrecken-WM.

Premiere in Weiß-Grün: Mit dem Bertl-K.-Racing-Team aus Prosdorf startet ein echt weiß-grünes Team beim 8-Stunden-Langstrecken-WM-Lauf am Slovakiaring. Angeführt wird die Motorrad-Crew von Teamchef Bertl Kemmer, auf der BWM S1000RR stundenweise abwechseln werden sich Bertls Neffe, Christopher Kemmer, daheim in Premstätten, der Liebocher Martin Tritscher sowie Manfred Koch aus Hartberg.
Nagelneu ist auch das Bike, das in Kemmers Werkstatt aufgebaut wurde und am Slovakiaring die Feuertaufe erlebt. Nur 171 Kilo schwer und 215 PS stark ist die neue S1000RR (das Vorjahrsmodell wurde übrigens an Snowboard-Weltmeister Benjamin Karl verkauft).

Steirer-Team will punkten

Das Ziel des jungen Trios beim WM-Rennen: in die Punkte fahren. Dazu ist ein Top-15-Platz notwendig. Dienstag und heute steigen die Trainingsläufe, am Donnerstag steht das Nachttraining auf dem Programm. Am Freitag geht es in die Qualifikation. Das Rennen selbst geht am Samstag zwischen 14 Uhr und 22 Uhr in Szene und wird zur Gänze live auf Eurosport 2 übertragen. Mit dabei ist wie immer der ganze, zehn Personen starke Kemmer-Clan.

Steff will siegen

Höhere Ziele hat sich der erfahrene Höf-Präbacher Pilot Stefan Kerschbaumer auf der Langstrecke gesteckt. Nachdem Steff mit seinem Voelpker-Team in Oschersleben nur hauchdünn am Sieg vorbeigerast ist, schielt er diesmal nach dem obersten Podest. “Bis jetzt sind wir entweder nicht durchgekommen oder unter die Top drei gefahren. Warum sollte uns am Slovakiaring nicht ein Sieg gelingen?“, gibt sich Steff optimistisch.

Weiter geht’s am Sonntag

Während die meisten Marathon-Piloten ihre Helme Samstagabend wegpacken, geht es für Chrissie Kemmer am Sonntag gleich weiter mit zwei zur Alpe-Adria-Championship zählenden Läufen. Da rechnet sich der Premstättner einiges aus: “In den ersten beiden Rennen war ich jeweils Dritter. Und die Strecke kenn ich nach geschätzten 100 Runden auswendig“, schmunzelt Chrissie.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.