18.09.2014, 14:25 Uhr

Der Trick mit der neuen Naht

Dank St. Pölten-Keeper Patrick Kostner waren die GE KO-Handschuhe heuer bereits im Europaleague-Einsatz. (Foto: GEPA)
Der geneigte Fußballfan kennt die Situation zuhauf: ein Spiel wird manchmal durch einen Torwartfehler entschieden, etwa weil der Goalie den Ball abprallen lässt, er ihm offensichtlich aus der Hand rutscht. Kann dabei auch der Tormannhandschuh eine Rolle spielen?
Dieser Frage ist Gottfried Krempl aus Kumberg nachgegangen und hat in den letzten Jahren ein weltweit völlig neues Schnittverfahren für Tormannhandschuhe entwickelt.
"Konkret gibt es durch das spezielle Schnitt- und Herstellungsverfahren bei den kleinen Fingern sowie im Fangflächenbereich der Innenhand keine Nahtwülste mehr", sagt der Einzelunternehmer, der nebenbei auch im LAZ-Nachwuchsbereich engagiert ist.

Nähte stören nicht mehr

"Meine Modelle verfügen über eine Hochnaht an der Handkante. Kommt nun ein flach geschossener Ball daher, trifft dieser auf flächigen Latex und nicht auf eine Nahtwulst und das sollte dem Keeper helfen! Zudem bekommt der kleine Finger dadurch noch eine bessere Stabilität."
Sowohl die Innen- als auch die Oberhand des GE KO, so der Name, werden dabei aus deutschem Qualitätslatex hergestellt, die Fertigung erfolgt exklusiv bei einem pakistanischen Partner.

Neuer Schnitt kommt an

Auf die Idee gekommen ist Krempl, der sein Unternehmen in Anlehnung an seinen Namen Kre-Go nennt, durch viele Gespräche mit Torleuten aus unterschiedlichen Spielklassen. "Daraufhin wurde mir bewusst, dass ein neues Schnittverfahren eine höhere Sicherheit garantieren könnte. Das Feedback jener Keeper, die meinen Handschuh jetzt verwenden, ist äußerst positiv."
Krempl will aber nicht nur gestandene Profis (siehe Infobox), sondern auch Kinder von seiner Innovation überzeugen. "Wir haben für alle Altersklassen zweckdienliche Testangebote!"

Christoph Hofer
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