06.06.2017, 17:47 Uhr

Fußball-Ass Celina hat Zukunft

Celina Degen ist die Zukunftshoffnung des SK Sturm. Die 16-jährige Fernitzerin ist auch Kapitänin des U17-Nationalteams.

Celina Degen aus Fernitz, 16 Jahre jung, kickt bei Sturm, im Team und bald in der Champions League.

Eben erst hat Celina Degen ihren 16. Geburtstag gefeiert. Sie kommt aus Fernitz, ist großgewachsen, eine Modellathletin und zählt zu den hoffnungsvollsten Fußballerinnen Österreichs. Celina darf bereits auf 22 Nachwuchs-Länderspiele sowie 26 Einsätze für den SK Sturm, großteils in der Bundesliga, zurückblicken.
Am vergangenen Wochenende stand die Fernitzerin für Sturm beim 3:0-Sieg gegen Altenmarkt auf dem Feld – womit Rang zwei in der Bundesliga und die Qualifikation für die Women’s Champions League geschafft ist. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Sturm-Frauen in der Königsklasse dabei sind. Im Vorjahr feierten die Damen ihr Debüt gegen Zürich – ohne Celina. Aber nur, weil sie mit 15 noch nicht spielberechtigt war. Heuer sollte es mit der Premiere im internationalen Klubfußball klappen.

Gekickt gegen Burschen
Begonnen hat die Karriere der bescheidenen Ausnahmefußballerin daheim im Garten. Papa Harald schweißte Tore zusammen, gekickt wurde mit dem älteren Bruder Dominik (er spielt derzeit bei Heiligenkreuz in der Landesliga) und Freunden, alle einen Kopf größer als das Mädel.
Mit fünf Jahren ging sie zum SV Fernitz, 2011 wechselte sie nach Gössendorf. Mit einer Bedingung: "Ich wollte nur zu Gössendorf, wenn ich gegen ältere Burschen spielen kann", erinnert sich Celina. Gesagt, getan. Für Gössendorf spielte sie im Burschen-Team in der Landesliga. Sehr gut noch dazu. Diese Herausforderungen haben sie sportlich geprägt.

Angebot aus Deutschland
Nur logisch, dass der SK Sturm, Nummer eins im steirischen Damenfußball, anklopfte. 2015 wurde der Wechsel perfekt, Celina ging aber gleich einen Schritt weiter. Die aktuelle Kapitänin der U17-Nationalmannschaft besucht seit zwei Jahren das Nationale Zentrum für Frauenfußball in St. Pölten. Dort geht sie zur Schule und trainiert. Einlaufen tut sie aber für Sturm.
Selbst ein Angebot aus Deutschland hat es schon gegeben, aber Sturm kann beruhigt sein, denn Celina hat ihre Karriere genau geplant: "Ich möchte noch drei Jahre bei Sturm bleiben, bis ich die Schule abgeschlossen habe."
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