12.09.2016, 18:11 Uhr

Kickboxen: WM-Debüt gelungen

Die WM-Debütanten Emanuel Brandl und Tania Kaimel mit Betreuerin Beatrix Hütter vor dem Ring in Dublin. Die beiden 16-Jährigen schlugen sich gegen durchwegs ältere Gegner sehr gut.

Beachtliches Debüt für das Kickbox-Duo Tania Kaimel und Emanuel Brandl bei der WM in Dublin.

Tania Kaimel kommt aus Kalsdorf und ist 16 Jahre alt. Emanuel Brandl stammt aus Unterpremstätten und ist ebenfalls 16 Jahre alt. Gemeinsam haben sie, dass sie zu den hoffnungsvollsten Nachwuchsathleten des Landes im Kickboxen zählen. Gemeinsam trainieren sie auch bei der erfahrenen Trainerin Beatrix Hütter in deren Klub "Kickboxen Hütter" in Kalsdorf.
Dank mehrerer nationaler und auch internationaler Erfolge haben es Tania und Emanuel geschafft, sich erstmals für eine Kickbox-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Obwohl erst 16 Jahre alt, durften die beiden bei der Junioren-Weltmeisterschaft im irischen Dublin in der Klasse Pointfighting U19 an den Start gehen. Und beide schlugen sich bei ihrem Debüt wacker.
Tania Kaimel traf in der Klasse bis 50 Kilo erst auf die Polin Aleksandra Grzywacz, die sie bezwingen konnte. Endstation für Tania war dann aber bei Federica Trovolusci. Kaimel unterlag der Italienerin und durfte sich in der Endabrechnung über den fünften WM-Rang in ihrer Gewichtsklasse freuen.
Lehrgeld zahlen musste Emanuel Brandl in Dublin bei seinem ersten WM-Auftritt. Für den Unterpremstättner gab es eine Niederlage gegen seinen ungarischen Kontrahenten Norbert Vagna. Dennoch reichte es für Brandl zum neunten Platz im Endklassement.
Trainerin Beatrix Hütter zeigte sich mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge zufrieden: „Beide haben super gekämpft, ihr Bestes gegeben. Man muss bedenken, dass sie ja noch zwei Jahre in dieser Altersklasse antreten können. Unser nächstes Ziel ist die EM im nächsten Jahr im Baltikum.“
Übrigens: Für Hütter war die Reise nach Dublin eine Rückkehr an die Stätte ihres Triumphes. Einen ihrer fünf WM-Titel holte sie 2000 in Dublin. „Es war schön. Ich habe viele Bekannte getroffen, darunter einen Steirer, der in die USA ausgewandert ist“, freut sich Hütter.
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