14.10.2017, 00:00 Uhr

Radsport: Zufriedene Bilanz bei WSA

Hans-Jörg Leopold, hier beim Start der diesjährigen Österreich-Rundfahrt in Graz, verabschiedet sich in die Rad-Pension. (Foto: GEPA Pictures)

Wir haben Christoph Resl vom Radrennteam WSA-Greenlife zum Saisonabschluss-Interview getroffen.

WOCHE: Die diesjährige Radsport-Saison für das Continental-Team WSA-Greenlife ist beendet. Wie sieht Ihre erste Bilanz aus?
Christoph Resl: Das Saisonziel war immer, unter die ersten Drei in der Rad-Bundesliga zu kommen. Das haben wir in den letzten Jahren immer geschafft. Das erklärte Jahresziel war auch, bei der Österreich-Rundfahrt dabei zu sein und eine gute Figur abzugeben. Wir konnten uns oft im Spitzenfeld präsentieren.
109 Punkte, fünfter Platz in der Rad-Bundesliga-Mannschaftswertung. Dazu kommen Gesamtplatz drei für Helmut Trettwer und Gesamtplatz sieben für Hans-Jörg Leopold. Zufrieden?
Grundsätzlich sind wir zufrieden. Wir haben heuer auch Wert auf internationale Rennen gelegt. Wir hatten viele Einladungen, und wenn wir eine solche haben, fahren wir auch mit einer starken Mannschaft hin. Wir wollen mit unseren Kontakten jungen Rennfahrern die Möglichkeit geben, sich präsentieren zu können.
Fünf Einzelsiege im Laufe der Saison. Damit kann man doch leben, oder?
Es geht immer mehr. Zu den UCI-Etappensiegen kommen jede Menge Top-Drei-Platzierungen. Das ist natürlich auch für die Sponsoren medial zufriedenstellend.
Man hört, es gibt einige Abgänge im Team. Wie schwerwiegend sind sie und gibt es schon Ersatz für 2018?
Florian Bissinger war einer der Leistungsträger und Hans-Jörg Leopold biegt Richtung Rad-Pension ab. Wir haben mit Sebastian Baldauf von Hrinkow Advarics einen starken Bergfahrer geholt. Daniel Auer ist als einer der besten Sprinter Österreichs zu uns zurückgekehrt. Ich denke, wir sind im nächsten Jahr sogar stärker aufgestellt als heuer. Dazu kommt ein eigenes U23-Team, mit dem wir auch international mitmischen wollen.
Sie handeln die Arbeit als Teammanager neben Ihrem Fulltime-Job als Geschäftsführer. Wie darf man sich das vorstellen? Bleibt da noch Freizeit?
Gott sei Dank bin ich bei meinem jetzigen Job am Abend zu Hause, aber auch da dreht sich vieles um den Radsport, es ist ein Hobby für mich. Ich könnte mir nicht vorstellen, bei den Rennen nicht dabei zu sein. Wenn ich nicht kann, habe ich mit Errol Rothschädl, Werner Faltheiner und Manfred Wagner Leute im Team, die ich alleine zu Rennen schicken kann.
Wie sehen die Pläne für die kommende Saison aus?
Vom Rennprogramm ähnlich wie heuer. Zudem wollen wir unseren Marketing-Auftritt mit einer Agentur verstärken.
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