28.09.2017, 05:30 Uhr

SV Kumberg: "Ziel ist der Aufstieg"

Kapitain Bernhard Auer kämpft stetig für sein Team. (Foto: SV Kumberg)

Der Traditionsverein hat für die heurige Saison ein klar definiertes Ziel: den Aufstieg in die Unterliga.

Der SV Well Welt Kumberg blickt auf eine lange und erfolgreiche Geschichte zurück, denn die Gründung des Sportvereins erfolgte bereits im Jahr 1951. Von Beginn an kickten die Kumberger Fußballspieler mit großer Leidenschaft, was unter anderem mit dem ersten Meistertitel im Jahr 1968 belohnt wurde.

Über 20 Jahre Unterliga

Seit 1994 – mit einer kurzen Unterbrechung in der Oberliga – spielte der SV Kumberg in der Unterliga, ehe im Sommer 2016 die Relegation gegen Tobelbad knapp verloren ging und der Traditionsverein in die Gebietsliga absteigen musste. "Und gerade deswegen ist es natürlich unser Wunsch, wieder in die Unterliga zurückzukehren", erklärt Obmann Peter Fürst.
Weiterentwicklung
Auch Trainer August Krenn, der die Spieler des SV Kumberg nun in der zweiten Saison trainiert, definiert den Aufstieg als Ziel für die heurige Saison, doch er fügt hinzu: "Wir wissen sehr genau, dass das schwer wird, da es in dieser Saison sehr starke Mannschaften in der Gebietsliga Mitte gibt." Aus der Sicht des Trainers wäre der Aufstieg wichtig: "Meine Mannschaft soll sich noch deutlich weiterentwickeln. Je höher die Liga, umso höher die Anforderung und damit die Entwicklung."

21 Siege in Folge

"Wir haben mit unserem Trainer einen ganz tollen Mann im Verein, der die Mannschaft versteht und sehr gute Arbeit leistet", lobt Obmann Fürst den Trainer, und auch die Leistung spricht für seine Arbeit. So verpasste man zwar vergangene Saison knapp den Aufstieg, doch der Verein konnte trotzdem seine Stärke beweisen: "Wir blieben stolze 21 Runden ungeschlagen", betont Krenn.
In der heurigen Saison erkämpfte der SV Kumberg bereits klare Siege, allerdings wird der Verein vom Verletzungspech verfolgt. Es kam zu einigen Ausfällen von Stammspielern in der Offensive und auch der Tormann erlitt einen Kreuzbandriss und kann sein Team daher nur vom Spielfeldrand aus unterstützen. Dennoch, Aufgeben stellt für die kämpferische Mannschaft keine Option dar.

Spaß als Erfolgsfaktor

Den Fokus setzt der SV Kumberg vor allem auf einheimische Spieler, doch eine aufstiegsfähige Mannschaft mit begrenztem Budget zusammenzustellen, sei eine Herausforderung: "Spieler zu rekrutieren ist schwierig, da viele schon in den kleinen Ligen anständig verdienen wollen, und diese Gehaltsvorstellungen zu erfüllen, schafft man als kleiner Verein nicht", erklärt Fürst.

Schwerpunkte setzen

Umso mehr stellt Krenn an sich selbst den Anspruch, dass das Training grundsätzlich Spaß machen muss. "Dazu ist es notwendig, das Training abwechslungsreich und spielnah zu gestalten. Die entsprechenden Schwerpunkte wie schnelle Spielverlagerung, Spiel über die Flügel oder schnelle Konter trainieren wir zum größten Teil in Spielformen. Durch den Wettbewerb sind alle Spieler mit Motivation bei der Sache", so Krenn.
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