19.10.2017, 05:00 Uhr

WKO: Graz-Umgebung ist ein gefragter Standort

Sprach über aktuelle Analysen: Michael Hohl (Foto: WKO)
Unser Bezirk ist ein gefragter Standort, wie eine aktuelle Analyse der Wirtschaftskammer Steiermark zeigt. Diese wurde vergangene Woche im Rahmen der Veranstaltung "Wir sind Graz-Umgebung" in Weinitzen präsentiert. Unter dem Motto "nur beim Reden kommen die Leut' zusammen" zeigten Michael Hohl und GU-Regionalstellenleiter Stefan Helmreich auf, was gut läuft und was in Zukunft noch passieren muss, um die regionale Wirtschaft zu stärken.

Gute Lage

Robert Steinegger vom Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung bestätigte den rund 60 anwesenden Unternehmern den positiven Trend: Bei unterschiedlichen Indikatoren wie Beschäftigungswachstum, Bevölkerungszunahme oder Kaufkraft ist Graz-Umgebung im gesamten Steiermark-Ranking top platziert. Vor allem die hohe Lebensqualität lockt Familien und junge Leute in den Bezirk. Das wiederum bewirkt eine steigende Anzahl an Arbeitgeberbetrieben. Als Resultat zeigt sich auch eine hohe Finanzkraft vieler Gemeinden. Doch gerade in Anbetracht der guten Beschäftigungslage ist der Fachkräftemangel – der "größte Engpass bzw. der limitierende Faktor schlechthin im gesamten Bezirk", erklärt Gastroobmann Klaus Friedl.

Nachholbedarf

Trotzdem gibt es nach wie vor ein Nord-Süd-Gefälle. "Durch die Gürtellage ist es schwierig, verfügbare Fachkräfte im Norden des Bezirkes etwa im Süden einzusetzen", sagt Helmreich. Hierbei sei es notwendig, den öffentlichen Verkehr auszubauen und in den Infrastrukturbereich zu investieren. Dies zeigt sich vor allem im hohen Aus- und Einpendleranteil nach und von Graz. "Initiativen wie das neu ins Leben gerufene Anrufsammeltaxi GUSTmobil sind daher zu begrüßen, um das Pendeln für Erwerbstätige, aber auch für jüngere und ältere Bevölkerungsgruppen weiter zu attraktiveren", meint Hohl.


Nach der Diskussion heizte das Kabarettduo Kaufmann-Herberstein heizten den Unternehmern mit einer Mischung aus Schmähperlen und Musik sowie Gesang aus ihrem aktuellen Programm „Stadt-Land-Flucht“ ordentlich ein.
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