Energie sparen
Kosten senken, Umwelt schonen

Großes Sparpotential bei Strom und Kosten ermöglichen nachhaltige Energielösungen wie Solaranlagen.
  • Großes Sparpotential bei Strom und Kosten ermöglichen nachhaltige Energielösungen wie Solaranlagen.
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  • hochgeladen von Christian Pendl

Kaum ein Thema ist zurzeit zentraler als Nachhaltigkeit, gehen damit doch zahlreiche weitere Lebensbereiche wie Energie, Kosten, Klima und Umwelt oder Gesundheit einher. Die enormen Ressourcen, die unsere alltäglich verwendeten Büro- und Haushaltsgeräte und vor allem Transportmittel benötigen, entwickelten sich im Laufe der letzten Jahrzehnte mehr und mehr zu Kosten- und Energiefressern. Diese Erkenntnis ist mittlerweile nicht mehr neu und die Gegenmaßnahmen dazu laufen bereits auf Hochtouren. Hier gibt es viele Innovationen, Tipps und Möglichkeiten, wie man etwa im Haushalt die Kosten senken und unsere Umwelt schonen kann.



Kostenverursacher Haushaltsgeräte

So hilfreich sie meist auch sind, so sehr erhöhen viele unserer kleinen und großen technischen Helfer im Haushalt den Energiebedarf und die Stromrechnung, wenn es sich dabei um alte oder ineffiziente Geräte handelt. Kühlschrank und TV-Geräte gelten als größte Stromfresser. Bei Fernsehern gilt die Faustregel: Je größer der Bildschirm, desto größer der Stromverbrauch. In weiterer Folge belasten Geräte mit sehr hohem Energiebedarf die Umwelt und erhöhen die Treibhausgas-Emissionen. Um dem entgegenzuwirken und Geld zu sparen, lohnt sich beim Kauf ein Blick auf die Energieffizienzklasse des jeweiligen Gerätes. In Österreich und in der EU gibt es ein einheitliches Ökodesign, bei dem die Mitgliedsstaaten nur einen bestimmten, wohldefinierten Umsetzungsspielraum haben. War bisher die Skala von A+++ bis D geregelt, so setzt das neue Energielabel auf eine einfachere Skalierung (ohne "+") von A bis G. Dabei wird es zum Start dieses neuen Systems keine Produkte in der Klasse A geben. Dies soll ein Anreiz für Hersteller sein, Innovationen und neue Technologien für energieeffiziente Produkte zu entwickeln, die weniger Strom verbrauchen, die Umwelt schonen und für die Anwender weniger Stromkosten verursachen.

Tipps und Tricks

Hat man diese grundlegenden Dinge beachtet, kann man durch die gezielte Verwendung der Geräte zusätzlich Energie sparen.
Beim Kochen etwa spart man Zeit und Kosten, indem man den Deckel auf den Topf gibt oder die Resthitze nutzt. Auch ein voller Geschirrspüler erfreut den Stromzähler mehr, als zwei Spülvorgänge pro Tag mit einem halbvollen Gerät. Dasselbe gilt für Waschmaschine und Wäschetrockner. Zusätzlich lässt sich durch eventuell vorhandene Energiespar-Modi Strom sparen. Kühlgeräte sollten zudem nicht in der Nähe von Wärmequellen wie Heizkörpern oder Kachelöfen stehen und nicht zu kalt eingestellt sein. Auch Abtauen, Entstauben der Rückseite und die fachgerechte Pflege und Wartung machen Kühlschränke langlebiger und ressourcenschonender. Im Bereich der Wohnraumbeleuchtung kann man mit auf den Wohnraum und Bedarf abgestimmten Beleuchtungsmitteln und Lichtfarben zusätzlich Strom sparen. Auch schaltbare Steckendosenleisten sind gegenüber dem Stand-By-Modus zu bevorzugen, da dieser unnötig Energie verbraucht. Je nach Alter und Bauart des Gebäudes können auch eine thermische Gebäudesanierung sowie der Tausch von Fenstern, Türen und Heizungssystem Kosten und Energieverbrauch senken. Dazu stehen auch finanzielle Fördermöglichkeiten zur Verfügung, über die die Informationsstellen der Landesregierung informieren.
Regelmäßige Zählerablesungen helfen, sich Überblick über den Verbrauch zu verschaffen und Ursachen und Lösungen im Falle eines zu hohen Verbrauchs zu finden.

Autor:

Christian Pendl aus Graz

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