Der Satellit sucht einen Namen - Schlagen Sie ihn vor!

Kleiner Held, sperriger Name: TUGSAT-1 will einen neuen, klingenderen Namen - die WOCHE und die TU Graz suchen ihn!
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  • Kleiner Held, sperriger Name: TUGSAT-1 will einen neuen, klingenderen Namen - die WOCHE und die TU Graz suchen ihn!
  • Foto: TU Graz/Lunghammer
  • hochgeladen von Heike Jantschner

Die WOCHE und die TU Graz befragen die Grazer: Wer weiß einen Namen für den Sternenbeobachter?

Ein Nanosatellit, sieben Kilo schwer, ein Würfel von 20 Zentimeter und er heißt trocken „TUGSAT-1“. Zu trocken, um den nationalen Stolz Österreichs zu entzünden und Graz als Forschungs- und Entwicklungsstandort hervorzuheben. Deshalb startet die WOCHE nun gemeinsam mit der TU Graz die Aktion "Wie heiße ich?", um dem Sternenbeobachter einen klingenden Namen zu verschaffen.
Der erste österreichische Satellit ist auf dem Weg ins südindische Satish Dhawan Space Center. Am 12. Dezember soll der Satellit von dort aus als Teil der internationalen Mission BRITE (Bright Target Explorer) seine Reise ins All antreten. "Dass Studierende in einem realen Weltraumprojekt mit an Board sind, ist eine Besonderheit", so Otto Koudelka vom Institut für Kommunikationsnetzwerke und Satellitenkommunikation der TU Graz. "Mit ihrer Neugierde, ihrem Fleiß und ihrem wissenschaftlichen Können leisten sie einen unschätzbaren Wert zum Gelingen dieses Projektes."

TU GRAZ Rektor Harald Kainz: "Die TU Graz will hoch hinaus, ein Weltraumprojekt ist prominentes Signal dafür."

"TUGSAT-1" wird in 800 Kilometer Höhe Daten über Helligkeitsschwankungen von Sternen sammeln. Im Fokus der Mission stehen sogenannte helle, massereiche Sterne. Die etwa 500 Sterne sind zwar von der Erde aus mit freiem Auge erkennbar, bislang aber zu weiten Teilen noch ein ungelöstes Rätsel. Über einen längeren Zeitraum beobachtet, erlaubt das feine Pulsieren der Sterne Rückschlüsse über Aufbau, chemische Zusammensetzung, Alter, Rotation und die inneren chemischen Vorgänge der leuchtenden Himmelskörper.

Er hat's in sich
Klein aber fein ist der Nanosatellit ausgestattet: Eine Sternenkamera, zwei Computer, Massenspeicher, Lageregelung, thermische Kontrolle, Stromversorgung und Datenübertragung sind in dem 20 Zentimeter kleinen Würfel mit an Board. Außerdem ist der TUGSAT-1 einer der ersten Nanosatellite, der mit einer Dreiachsenstabilisierung ausgestattet ist, die dafür sorgt, dass der Satellit exakt in Position bleibt und der Spezialkamera im Orbit somit ein 15 minütiges fokussieren der Sterne ermöglicht.

Wie heiße ich?
Wissen Sie einen lustigen, einfallsreichen oder einfach nur genialen Namen für unseren Nanosatelliten? Dann schreiben Sie an redaktion@woche.at, machen Sie Ihren Vorschlag gleich hier in Form eines Kommentars oder auf www.facebook.com/wochegraz. Die Auswahl wird über die TU GRAZ erfolgen und in der WOCHE veröffentlicht. H. J.

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