Die Grazer sind relativ einhellig für eine rauchfreie Gastronomie.

Immer mehr Grazer sagen „Ja“ zum Rauchverbot in der heimischen Gastronomie.
  • Immer mehr Grazer sagen „Ja“ zum Rauchverbot in der heimischen Gastronomie.
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Die WOCHE hatte es bereits in den letzten Ausgaben zum Thema gemacht: Wie ein gallisches Dorf wehrt sich Österreich gegen ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie, nach wie vor setzt man lieber auf halbherzige Lösungen statt hier – so wie auch Deutschland, Italien, Großbritannien und viele, viele andere Länder – für klare Richtlinien zu sorgen: nämlich dem Nichtraucher-Schutz oberste Priorität einzuräumen.

Vor allem auch deshalb, weil man dies in der Bevölkerung mittlerweile recht entspannt sieht (siehe auch Leserbriefe unten): Die überwältigende Mehrheit spricht sich für dieses Verbot aus, auch immer mehr Raucher wissen die Vorteile von rauchfreien Lokalen zu schätzen. Und dann gibt es noch einen wesentlichen Punkt: der Arbeitnehmerschutz. Denn das Personal in der Gastronomie kann es sich leider nicht aussuchen, ob es in einem Raucher- oder Nichtraucherbereich arbeitet. Diskutieren Sie mit uns.

Ausgangsgeschichte!

LESERmeinungen zum „Rauchverbot in Lokalen“

Personal schützen

Schluss mit dem Rauchen in Lokalen! Das sollte längst schon auch in Österreich sein. Sogar in Ländern, wo stark geraucht wurde, wie Italien und der Türkei funktioniert es. In Österreich wurde mit Wischi-Waschi-Verordnungen den Wirten Geld aus der Tasche gezogen und das Personal dem Rauch ausgesetzt.
Edeltraud Schebach, Graz

Vernunft wird siegen

Wo die Politik versagt, müssen Medien aktiv werden – herzlichen Dank für die Initiative zum Nichtraucherschutz in der Gastronomie!
Durch jahrelange Erfahrungen in Italien, Irland, und Skandinavien konnte in zahllosen Studien der gesundheitliche Nutzen einer rauchfreien Gastronomie ebenso bewiesen werden, wie das Ausbleiben von Umsatzrückgängen für die Wirte – leider interessiert das die Politik nicht. Die Menschen – ob Raucher oder Nichtraucher – wollen mittlerweile mehrheitlich eine rauchfreie Gastronomie – letztlich wird aber auch hier die Vernunft siegen, denn: nicht Rauchen ist normal, sondern nicht rauchen!
Dr. Heimo Liendl, Lungenfacharzt, Graz

Ja zum Verbot!

Ich bin sehr für ein generelles
Rauchverbot. Dann hätten wir endlich klare Verhältnisse. Außerdem frage ich mich, wann denn endlich jemand an die vielen Angestellten denkt, die ständig in den verrauchten Lokalen arbeiten müssen.
Maria Schoiswohl, Graz

Danke!

Ich ziehe vor Ihnen meinen Hut vor Dankbarkeit über Ihren Bericht in der WOCHE.
Was in Italien schon gute acht Jahre tadellos funktioniert, sollte auch bei uns durchzusetzen sein.
DI Johann Tschrischnig, Graz

So nicht!

Danke, liebe WOCHE, das wär’s mit unserer Freundschaft, von nun an kommt Ihr Blatt auf direktem Weg in den Mistkübel. Als Raucher lasse ich mich nicht diskriminieren und bevormunden.
Ursula Gubensek, Graz

Entmündigt!

Wir werden alle entmündigt, sowohl die Raucher, Nichtraucher als auch die Wirte. Es sollte doch jedem Wirt selbst überlassen bleiben, ob er ein Raucherlokal oder ein Nichtraucherlokal hat.
Sabine Goger, via woche.at

Aus Nächstenliebe

Das Nichtrauchen sind wir unserer Gesundheit und unserem angeschlagenen Gesundheitssystem schuldig. Das Nichtrauchen sind wir aber auch unseren Mitmenschen schuldig.
Harald Schober, via woche.at

Gutes Vorbild

Freunde in Österreich! Seht es locker, es funktioniert, selbst starke Raucher haben es mittlerweile akzeptiert.
Jutta Karle, Stuttgart (D)

Vertretungen gefordert

Es ist erfreulich, dass sich Ihre Zeitung dem Thema Rauchverbot annimmt. Es ist notwendig, insbesondere weil unsere Jugend durch das Rauchen bzw. Mitrauchen in den Lokalen besonders gefährdet ist. Daneben sind Arbeiterkammer und Gewerkschaft gefordert, etwas für ihre Arbeitnehmer im Gastgewerbe zu unternehmen.
Dr. Trude Gailhofer, Graz

Autor:

WOCHE Graz aus Graz

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