Mürzzuschlag erhält den Zuschlag
Sonderkrankenanstalt Breitenstein wird nach Mürzzuschlag verlegt

v.l.n.r. Landesrat Christopher Drexler, VAEB-Obmann Gottfried Winkler, KAGes-Vorstand Ernst Fartek
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  • Foto: Land Steiermark
  • hochgeladen von Christian Pendl

Nun ist es beschlossene Sache: Das Therapiezentrum für Stoffwechselerkrankungen soll im Bereich des Landeskrankenhauses Mürzzuschlag entstehen. Land Steiermark, VAEB (Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau) und KAGes haben sich auf die Verlegung der Sonderkrankenanstalt vom niederösterreichischen Breitenstein nach Mürzzuschlag geeinigt. Für Landesrat Christopher Drexler ist es „ein Tag der Freude“ und die gute Zusammenarbeit mit den Beteiligten „ein Paradebeispiel für gelungene Kooperation“. Nicht zum ersten Mal, denn schon in der Vergangenheit habe man vorbildlich miteinander zusammengearbeitet, wie alle Seiten betonen.

Vorteile durch Kooperation 

Der Kostenrahmen für die Errichtung des Gebäudes beträgt 25 Millionen Euro, was laut VAEB-Obmann Gottfried Winkler hinsichtlich der Alternative – einer Renovierung des seit 39 Jahren bestehenden Standorts – die wirtschaftlich als auch infrastrukturell sinnvollere Lösung darstelle. Das neue Haus (80 Zimmer mit 80 Betten) wird seine Schwerpunkte weiterhin in Bereichen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Adipositas haben, jedoch könne man durch die künftige Kooperation mit dem LKH Mürzzuschlag starke Synergien erzielen, wie beispielsweise durch die gemeinsame Nutzung der medizinischen Infrastruktur, einen gemeinsamen medizinischen Personalpool, notfallmedizinische Versorgung oder auch durch die gemeinsam genutzte Küche. In dieser werde wie bisher der Fokus stark auf gesunde Ernährung gelegt, sind doch Stoffwechselerkrankungen häufig auf ungesunde Ernährung zurückzuführen beziehungsweise kann die Rehabilitation durch eine gezielte Ernährungsumstellung sinnvoll unterstützt werden. Zum umfassenden medizinischen Betreuungsprogramm der VAEB zählen auch psychologische und psychotherapeutische Angebote sowie unterschiedliche Gesundheitsförderprogramme, etwa zur Stressreduktion oder nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Fertigstellung bis 2023

Das Projekt soll bis spätestens Anfang 2023 umgesetzt sein, der Baubeginn ist für den Herbst 2020 geplant. Für Gesundheitslandesrat Christopher Drexler stellt der Standortwechsel eine Aufwertung für den Standort Mürzzuschlag sowie ein Plus an medizinischer Versorgung für die Steiermark dar. KAGes-Vorstand Ernst Fartek bestätigt die gemeinsame Sicht: „Auch für uns sind die hier genannten Synergien naturgemäß von Vorteil und erleichtern damit in wirtschaftlicher Hinsicht die Führung dieses Standortes. Und inhaltlich können wir zurecht von einer sinnvollen Nutzung und Ergänzung des bestehenden Angebotes in Mürzzuschlag sprechen.“


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