Brauchen wir den Nikolaus und den Krampus?

Nikolaus
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In unserer Gesellschaft werden die Kinder behütet und beschützt, wie ein rohes Ei. Der Trend geht immer mehr zur Familie, mit nur einem Kind.

Das Kind ist dann der Mittelpunkt der Familie und wird gefördert und betüttelt, egal von wem. Jeder im Familienverband hilft mit, das es dem Nachwuchs gut geht.

So wird jeder Stress vom Kind fern gehalten und die Jugend lebt im Schlaraffenland.
Doch, bald kommen die ersten Sorgen in der Schule. Andere Jugendliche dissen und mobben das einzige Kind.

Nie hat es gelernt, mit Stress und Angst umzugehen.
Immer war es Daheim, gut behütet und beschützt.
Woher sollte ein Kind wissen, wie das richtige Leben ist?

Wie wird ihr Kind, bei Stress reagieren?
Wenn es nie gelernt, hat damit umzugehen.

Mein Bruder hat als 10-jähriger Bub,
einen Kübel Wasser auf einen Krampus geschüttet.
Der ist auf den Balkon gesprungen und hat ihn in seine Krax`n gesteckt
und eine Runde mitgenommen.
Mein Bruder hat sich vor Angst in die Hosen gemacht.
Wasser hat er keines mehr verschüttet.

Ich hatte immer Respekt vor den wilden Teufeln,
mir hat nie einer etwas getan.
Gut, mit der Rute ein wenig über die Beine
und das war es dann auch schon.

Wir sind noch so richtig, mit Krampus und Nikolaus aufgewachsen.

Eine Generation, die auch bei Stress
nicht gleich die Flinte ins Korn schmeißt und davon läuft.
Unsere Kids waren auch schon
bei vielen Perchten- und Krampusläufen dabei
und haben keine Angst vor dem Krampus.
Da gibt es ein klares "Gut" und "Böse"
und ein "Ja", auch ein "Nein" muss sein.
Besonders bei brenzligen Situationen, sich auf seine eigene Intuition verlassen. Das sollten alle Kinder, sehr früh lernen.

Es gibt Kinder, die haben sogar Angst vor einem Nikolaus.
Da frage ich mich schon,
wie wird das Kind mit dem Leben zurecht kommen?

Sind wir eine Gesellschaft,
die nur mehr den Shitstorm über den Krampus liest und
keinen eigenen Menschenverstand mehr hat?
Shitstorm über Shitstorm,
die Hetzkampagne gegen den Kramperl ist täglich in den Medien.

Die Hetzkampagne trägt auch schon Früchte.
Ein 11-jähriger Kramperl landete nach einem Perchtenlauf in Kaindorf im Krankenhaus. Ein alter Mann hat ihn "angeblich" getreten.
Würde dieser alte Mann auch einen Buben,
ohne Krampuskostüm treten, dass er einen Gips braucht?
In Graz habe ich selbst gesehen,
wie eine Jugendliche mit einer Rute,
immer wieder einen Krampus, auf den Kopf geschlagen hat.
Der Security und allen anderen war das egal.
Gegenstände und Dosen, werden nach den Perchten geworfen.
An den Hörnern werden sie gezogen, am Fell festgehalten und 
beschimpft, mit den übelsten Ausdrücken.

In Feldkirchen hat es einen Unfall, mit einem Feuerspucker gegeben.
Doch, niemand kann einen Unfall, als negatives Verhalten auslegen.

In der Steiermark, waren in den letzten Jahren keine vegativen Zwischenfälle.
Aber, täglich werden schlechte Berichte in den Medien gebracht.

Täglich, fahren einige Betrunkene mit dem Auto und verursachen einen Unfall.
Kein Mensch, würde deshalb nicht mehr mit dem Auto fahren. Weil, es wird immer einige Idioten, unter tausenden Autofahrern geben.

Wer glaubt nur "er" lebt im Schlaraffenland, ist im Film und nicht im richtigen Leben. An die Benimmregeln, sollten sich alle halten.

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