Wie Singles trotz Pandemie aufblühen
Dating-Tipps vom Psychologen (+Umfrage)

Den ersten gemeinsamen Kaffee trinkt man derzeit online oder outdoor.
  • Den ersten gemeinsamen Kaffee trinkt man derzeit online oder outdoor.
  • Foto: pixabay
  • hochgeladen von Lisa Ganglbaur

Die Bars, der Sportverein, der gemeinsame Ausflug, das Treffen in der Organisation und den Restaurants, wo man sich locker und ohne Stress näherkommen könnte, fallen zurzeit ja noch aus. Sozialforscher sagen, dass zum Flirten eigentlich nur mehr der Supermarkt und die öffentlichen Verkehrsmittel übrigbleiben. Oder Online-Dating.

Online-Dating

Dating-Apps sind durchaus ein willkommenes Mittel, aber nur so gut, wie wir sie nützen und was wir aus ihnen machen. Oft geht es dabei aber nur um schlechten Sex und den Zwang, sich perfekt zu präsentieren, damit man mit "der Konkurrenz" mithalten kann. Und bei Treffen in der Wohnung (aufgrund derzeit mangelnder Alternativen) passiert oft Ungewolltes. Außerdem steht die Sicherheitsfrage durch Corona im Raum. Wie um alles in der Welt kann in dieser Welt Dating nun gelingen?

Tipps für würdevolles Dating

1. Warten Sie mit dem ersten Treffen, bis es sich richtig anfühlt.
2. Bereiten Sie sich vor einem Date vor: Gehen Sie in sich. Finden Sie Ihr inneres Gleichgewicht.
3. Wagen Sie es einfach und seien Sie stolz darauf, dass Sie es tun.
4. Präsentieren Sie sich so, wie Sie sind. Aber mit Würde.
5. Widerstehen Sie dem Druck, schnell zu agieren und der/die Beste sein zu wollen.
6. Seien Sie wertschätzend und charmant. Investieren Sie auch Zeit in tiefsinnigere Gespräche mit Ihrem Gegenüber.
7. Lassen Sie Resonanz entstehen. Sie spüren, wenn es so weit ist.
8. Rechnen Sie mit Körben und Rückschlägen. Bemerken Sie dann, welche neuen Türen sich aufgrund der Erfahrungen öffnen.
So taucht Schritt für Schritt Zuversicht und Vertrautheit für eine mögliche dauerhafte Partnerschaft auf. Letztere ist ja der Wunsch der meisten.

Wollten Sie während der Pandemie jemanden kennenlernen?

Letzte Woche hat Dr. Philip Streit den "Anschober-Effekt" behandelt. Hier sind seine Tipps, um Überarbeitung rechtzeitig vorzubeugen.

Der Experte: Dr. Philip Streit

Philip Streit ist klinischer Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut, Lebens- und Sozialberater.
Seit 1994 leitet er das „Institut für Kind, Jugend und Familie“ in Graz, das auch jetzt für Sie unter 0316/77 43 44 da ist.
Web: www.ikjf.at
Was beschäftigt Sie? Schicken Sie uns Ihr Thema als Leser-Frage gerne jederzeit an: redaktion.graz@woche.at


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