Knalleffekt in Grazer Gastro-Szene: Aiola-Familie übernimmt MM und Operncafé

Aiola-Familie übernimmt zwei weitere Lokale: Simon Possegger, Judith und Gerald Schwarz, Gernot Büttner-Vorraber, Alexaner Robin und Alexander Knoll (v. l.)
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  • Aiola-Familie übernimmt zwei weitere Lokale: Simon Possegger, Judith und Gerald Schwarz, Gernot Büttner-Vorraber, Alexaner Robin und Alexander Knoll (v. l.)
  • Foto: Katharina Jauk
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Günter Ganster übergibt seine zwei Lokale an die Aiola-Inhaber Judith und Gerald Schwarz. Diese werden künftig von ihren langjährigen Mitarbeitern geführt und erhalten ein neues Konzept sowie eine neue Optik.

Mit "Aiola" haben Judith und Gerald Schwarz eine Gastro-Institution geschaffen. Zu ihren Lokalen gehören das Aiola upstairs am Schloßberg, das Café Promenade, der Landhauskeller, das Aiola im Schloss St. Veit, der Asia Dinner Club Miss Cho sowie das Aiola Living Boutiquehotel und der Aiola Living-Interior Store im Herzen der Stadt.
Nun ist ihnen ein weiterer Coup gelungen: Sie übernehmen – vorbehaltlich der Zustimmung des Vermieters – mit dem Operncafé und dem MM zwei bei Grazern durchaus beliebte Szene-Institutionen.
Das Ehepaar Schwarz wird die Patronanz über die Lokale haben, sich aber operativ im Hintergrund halten. Langjährige Mitarbeiter werden zu Partnern und zu geschäftsführenden Gesellschaftern. Das MM am Eisernen Tor, das künftig unter anderem Namen geführt wird, werden Promenade-Chef Simon Possegger und Landhauskeller-Betriebsleiter Alexander Knoll unter ihre Fittiche nehmen, für das Operncafé am Opernring werden Aiola im Schloss-Betriebsleiter Gernot Büttner-Vorraber und Landhauskeller-Küchenchef Alexander Robin verantwortlich zeichnen.

Das Eiserne Tor wird mexikanisch

"Wir werden das MM vor Ostern für wenige Tage schließen und danach durchstarten", erklärt Possegger, der schon seit 2015 das Promenade "schupft". Der Gastgarten wird auch unter der neuen Führung im Fokus stehen, jedoch wird es im MM – außen wie innen – bauliche Veränderungen geben. "Die Holzoptik wird unterbrochen und auch die Kojen werden wir entfernen", verrät der Gastronom. Und auch kulinarisch gibt es eine Neuausrichtung: "Fans mexikanischer Küche werden hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen", sagt Knoll und ergänzt, dass Miss Cho-Küchenchef Daniel Marg das Konzept erstellen wird. Wobei das Konzept von der Optik losgelöst sein soll. "Daydrinking ist gerade in ganz Europa in und das wollen wir auch in Graz etablieren", erzählt Knoll, der auch als Barkeeper internationale Preise gewonnen hat. Dabei trifft man sich schon am Nachmittag und lässt den Tag gemütlich ausklingen. "Ob man dann nach Hause geht oder weiter Party macht, ist natürlich offen", schmunzelt Possegger. Im neuen MM wird zudem ein Schwerpunkt auf diverse Spritzer und Highballs, einer Mischvariante von Longdrinks und Cocktails, gelegt. 

Alles neu: Das MM am Eisernen Tor bekommt neue Eigentümer, ein neues Konzept und einen neuen Namen.
  • Alles neu: Das MM am Eisernen Tor bekommt neue Eigentümer, ein neues Konzept und einen neuen Namen.
  • Foto: MM
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Kaffeehaus trifft Bistro

In Summe werden durch die Neuübernahme rund 15 neue Arbeitsplätze geschaffen, wobei alle bisherigen Mitarbeiter auch zu 100 Prozent übernommen werden. "Wir werden die Öffnungszeiten des Operncafés am Abend erweitern", berichtet Büttner-Vorraber. Und auch hier wird man mit einem neuen Konzept aufwarten. "Mediterrane Küche rückt in den Vordergrund, aber der Kaffeehauscharakter wird keinesfalls zerstört", betont er. 
Für den technischen Zustand der Lokale werden Günter Ganster von den neuen Betreibern Rosen gestreut, es gehe lediglich darum, den Charakter zu verändern. "Im Juli werden wir das Operncafé für zwei Wochen schließen um optische Veränderungen vorzunehmen", erklärt Robin. Das Operncafé soll demnach in Zukunft lockerer und offener werden.
Die Grazer dürfen sich 2020 also auf einige Neuerungen in der Gastro einstellen. 

Tradition: Das Operncafé behält seinen Namen, wird aber mit einigen Neuerungen aufwarten.
  • Tradition: Das Operncafé behält seinen Namen, wird aber mit einigen Neuerungen aufwarten.
  • Foto: Operncafé/Harald Eisenberger
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Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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