Manege frei, für "Die Zirkusprinzessin" in der Oper Graz!

Die Zirkusprinzessin in der Oper Graz!                            Foto: © Werner Kmetitsch Oper Graz
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  • Die Zirkusprinzessin in der Oper Graz! Foto: © Werner Kmetitsch Oper Graz
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Es hieß Manege frei, für "Die Zirkusprinzessin" in der Oper Graz und die Oper Graz verwandelte sich damit zur Zirkus-Arena!
Bei der Premiere von "Die Zirkusprinzessin" Jonglieren die Schauspieler und Tänzer stimmlich wie auch spielerisch auf der Bühne mit Bravour.

Mit der Operette "Die Zirkusprinzessin" von Emmerich Kálmán bietet die Oper Graz eine Vorstellung mit sehr gutem Unterhaltungswert. Emmerich Kálmán, ein kreativer Geist, mit Hang zur Melancholie und doch ein steter Kämpfer, bringt mit "Die Zirkusprinzessin" eine vielseitige Operette auf die Bühne. Diese Aufführung lässt eintauchen in die große Liebe, die aus Neid und Eifersucht zunächst keine Chance bekommt. Es geht aber auch darum, wie Menschen mit Kränkungen und Zurückweisungen umgehen, wie es sie dadurch zu rachsüchtigen und intriganten Menschen macht. In dieser Operette steckt aber auch Erotik, Buntheit und Glamour, eine rauschende Party auf der Bühne.

Neunzig Jahre nach der Uraufführung im Theater an der Wien, inszenierte der erfolgreiche Theaterautor und Regisseure Peter Lund nun für uns Steirer,
"Die Zirkusprinzessin" im Opernhaus Graz.

Das Grazer Philharmonische Orchester unter der musikalischen Leitung von Marius Burkert sorgen für die Musik und sie lassen leidenschaftliche Melodien, bunt schillernde Zirkusmusik, Wiener Walzer, Csárdás und auch exotische Rhythmen erklingen. In den Rollen der Fürstin Fedora Palinska und Fedja Palinski sowie der mysteriöse Mister X debütierten die zwei Schauspiel-Akrobaten Regina Riel und Alexander Geller auf der Bühne. Zwei Künstler, die in ihrer Rolle überzeugten und in Liebe einen Hochseillauf absolvieren. Ich war fasziniert von der männlichen Hauptrolle, wobei mich nicht nur die Stimme von Alexander Geller begeisterte, er spielte so wunderbar und sieht auch noch verdammt gut aus. Unsere beliebte Sopranistin Sieglinde Feldhofer gleicht einer Trapezkünstlerin, egal in welcher Rolle sie gerade steckt, sie spielt sie immer überzeugend und Perfekt. Sie war mit der Rolle der Miss Mabel Gibson innig verschmolzen und begeisterte damit das Publikum. Der vielseitige Alexander Kaimbacher, in der Rolle des verliebten Toni Schlumberger, wurde für Miss Mabel Gibson erst interessant, nach dem sie von seiner Hotel-Erbschaft erfahren hatte. Das langjährige Ensemble-Mitglied Uschi Plautz schlüpfte gleich in zwei Rollen, zum einen war sie der Zirkusdirektor Pinelli und dann spielte sie auch noch die Rolle der Besitzerin vom Hotel Erzherzog Karl, die sehr bestimmte Carla Schlumberger. Der Chor der Oper Graz unter der Leitung von Georgi Mladenov produzierte mit ihren stimmgewaltigen Einlagen-Gänsehaut auf meinen Körper, eine Welle grandioser Stimmen flutete immer wieder den Zuschauerraum. Eine wunderschöne Tanz-Akrobatik zeigten auch die Tänzer/innen, sie verleihen dem humorvollem Stück eine adelige Grazie und verfliesen im Tanz förmlich mit den Klängen der Musik. Für die wunderbaren Kostüme war Daria Kornysheva verantwortlich und sie machte mit ihren Kleidern wirklich Leute.

Eine wunderschöne Aufführung,
die den großen Applaus vom Publikum wirklich verdient hat!

Termine zu den weiteren Aufführungen gibt es unter:
www.oper-graz.com
Ein großes Danke an den Fotografen © Werner Kmetitsch für die schönen Fotos!

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